Champions League
Baumgartners Champions-League-Rückkehr beflügelt Leipzigs Hoffnungen

Christoph Baumgartner feierte am Mittwoch seine lang ersehnte Rückkehr für RB Leipzig in der Champions League, kam in der 78. Minute zum Einsatz und gab vier Minuten später eine Vorlage. Der Österreicher war kurz vor dem Finale der Weltmeisterschaft durch eine schwere Muskelverletzung ausgefallen und fehlte fast fünf Monate.
Leipzigs Champions League Nacht
Leipzig traf auf Real Madrid und den Startrainer José Mourinho vor 73.000 Zuschauern und verlor schließlich 1:4, nachdem sie das erste Tor vor der Halbzeit zugelassen hatten. Noch am selben Abend teilten Bayern München und Arsenal die Punkte in einem 2:2-Unentschieden.
Weitere Begegnungen sahen Inter Mailand Shakhtar Donetsk mit 1:0 besiegen, obwohl sie einen Mann weniger hatten, während Lens mit 0:3 von Club Brugge gedemütigt wurden. Betis Sevilla errang einen 1:0 Sieg gegen Feyenoord und Aston Villa triumphierte 3:1 über Viking Stavanger unter österreichischem Schiedsrichter Sebastian Gishamer.
Baumgartners emotionaler Auftritt
Der ÖFB-International, der sich kurz vor der Weltmeisterschaft eine Muskelverletzung zugezogen hatte, kam in der 78. Minute ins Spiel und bereitete Tidiam Gomis das Ausgleichstor von Leipzig in der 85. Minute vor. Seine Vorlage markierte einen persönlichen Meilenstein nach einer fast fünfmonatigen Pause.
Vor Baumgartners Kurzauftritt traf Bernardo Silva in der 44. Minute ein abgefälschtes Tor, nachdem Torhüter Maarten Vandevoordt den Ball nicht gefangen hatte. Kylian Mbappé fügte in der 82. Minute einen Schuss hinzu und Yan Diomande besiegelte das Endergebnis in der 87. Minute.
„Es war ein extrem emotionaler Tag für mich, nach so einer langen Zeit wieder dabei zu sein, es war wunderschön. In diesem Bewerb, bei diesem Gegner, in diesem Stadion. Es gibt nichts Cooleres. Es gibt auch nichts Schlimmeres für einen Fußballer so lange nicht dabei zu sein und eine Weltmeisterschaft zu verpassen.“
Die Bemerkungen folgten Leipzigs 1:4-Niederlage gegen Real Madrid.
Bayern musste hart für ihren Punkt arbeiten, wobei Serge Gnabry die erste klare Chance kreierte. Martin Ødegaard spielte einen langen Pass zu Eberechi Eze, dessen Abschluss Konrad Laimer austrat und einen Eckball erzwingte. Arsenal glich später durch einen Elfmeter von Harry Kane nach Jurrien Timbers Handspiel aus, bevor Declan Rice die 2:2-Anzeige vollendete.
Die Champions-League-Tabelle zeigt, dass Arsenal, Spitzname die Gunners, nur zehn Minuten vor ihren Rivalen liegt. Harry Kane traf nach einem Lauf von Alphonso Davies in der 35. Minute, während Manuel Neuer und David Raya jeweils entscheidende Paraden bei Kopfbällen von Bruno Guimarães bzw. Dayot Upamecano machten.