Champions League
LASK im Schlager gegen Red Bull Salzburg am Sonntag

Nach dem Premierensieg in der Champions League wartet der LASK im nationalen Schlager auf Red Bull Salzburg. Das Duell findet am Sonntag um 17:00 Uhr in der Raiffeisen Arena statt und entscheidet über die Führung in der zehnten Runde der Admiral Bundesliga.
Der Meister der Champions League, LASK, hat zum Abschluss der zehnten Runde der Admiral Bundesliga den noch ungeschlagenen Ex‑Serienchampion Red Bull Salzburg zu Gast. Der Salzburger liegt aktuell auf dem zweiten Tabellenplatz, zwei Punkte vor den Linzern.
Form und Tabellenlage
Nur eines der letzten vier Pflichtspiele konnte LASK für sich entscheiden, dennoch bleibt das Team nach neun Spielrunden das einzige ungeschlagene in der Liga. Die Salzburger hingegen gaben nach einem 2:0‑Vorsprung bei Celje das Spiel mit 2:2 aus und ließen drei Punkte in der Europa League fallen. Die Linzer erreichten nach einem 0:1‑Rückstand ein emotionales 3:2‑Ergebnis gegen Sporting Lissabon in der Königsklasse.
Trainer und Spielerstimmen
LASK‑Trainer Dietmar Kühbauer betonte: „Es sind zwei Mannschaften, die auf gutem Niveau Fußball spielen können, es werden Kleinigkeiten entscheiden.“ CL‑Torschütze Krystof Danek ergänzte: „Wir sind auf demselben Level. Ich glaube, dass wir sie schlagen können.“ Kühbauer fügte hinzu, dass in dieser Phase „gar nichts erlaubt“ sei und er „nicht schlafen konnte“.
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Mögliche Aufstellungen wurden veröffentlicht: LASK stellt mit Schützenauer im Tor, Mbuyamba, Tornich und Andrade in der Abwehr sowie Flecker, Horvath, Bogarde, Dibango im Mittelfeld, Ljubicic, Kalajdzic, Lang im Sturm auf. Red Bull Salzburg könnte mit Christian Zawieschitzky, Morgalla, Boma, Zabransky, Schmid, Barry, Mazurek, Redzic, Kitano, Lindström und Tabakovic starten.
Der Einsatz des in Portugal nach einem Zusammenprall ausgetauschten Stammgoalies Lukas Jungwirth steht noch aus, die endgültige Entscheidung liegt beim Arzt. Beim Salzburger Team ist die Verfügbarkeit des an den Bauchmuskeln angeschlagenen Edmund Baidoo fraglich.
Salzburgs Defensive bleibt mit nur vier Gegentoren die klare Nummer eins der Liga. Torhüter Christian Zawieschitzky erklärte, dass Spiele beim LASK immer intensiv seien und das Team mutig auftreten wolle, um die drei Punkte zu holen. In der vergangenen Saison holte LASK in der Meistergruppe zweimal Siege gegen Salzburg, während die „Bullen“ im Grunddurchgang das bessere Ende hatten.
Während die Linzer nach ihrem Champions‑League‑Triumph in Hochstimmung sind, fehlt bei LASK jede große Feier – ein Sieg im Topspiel könnte jedoch neue Kräfte freisetzen und das Rennen um den Titel weiter anheizen. Der Bericht von Wolfgang Jannach fasst die Situation zusammen.