WM
Barcelonas 2,9‑Millionen‑Euro‑FIFA‑Auszahlung hebt neues WM‑Finanzierungsmodell hervor
Im geschäftigen Finanzbüro des FC Barcelona bereiten die Verantwortlichen die Verbuchung einer Zahlung von 2.893.533 € von der FIFA für die Freistellung seiner internationalen Spieler während der Weltmeisterschaft 2026 vor, ein Betrag, der den umfangreichen Beitrag des Vereins zum Turnier widerspiegelt und in die Finanzbuchhaltung des Vereins aufgenommen wird.
Laut Mundo Deportivo wird das überarbeitete Club‑Benefits‑Programm der FIFA dem Barça 2.893.533 € zukommen lassen, eine Summe, die die bedeutende Präsenz des Vereins auf internationaler Bühne widerspiegelt.
Die Neugestaltung des Programms zielt darauf ab, die Mittel gleichmäßiger auf Vereine weltweit zu verteilen und die Vergütung über die traditionellen Spitzenclubs hinaus auszudehnen.
Der Barcelona stellte zu Beginn der Endphase des Turniers 16 Spieler, doch die Auszahlung liegt deutlich unter den 4,43 Millionen €, die der Verein nach der WM in Katar 2022 erhalten hatte.
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Die Kürzung verdeutlicht die Auswirkungen des geänderten Verteilungsmodells der FIFA auf Vereine, die stark zum Kader der Weltmeisterschaft beitragen. Die FIFA hat das Club‑Benefits‑Programm in zwei separate Fonds aufgeteilt – einen, der Vereine für Spieler, die im Qualifikationskampf berufen wurden, belohnt, und einen größeren Anteil für die Teilnahme an der Endrunde der Weltmeisterschaft. Im Qualifikationsanteil erhalten die Vereine 2.045 € pro Spieler für jede Berufung in die Nationalmannschaft, unabhängig davon, ob der Spieler das Feld betritt; Barcelona sicherte sich allein aus diesem Teil des Programms 153.375 €. Der brasilianische Flügelspieler Raphinha trug bemerkenswert bei, er wurde für 13 Qualifikationsspiele berufen, was vor Turnierbeginn 26.585 € für Barcelona einbrachte. Für die Endrunde zahlt die FIFA pro Spieler einen Tagessatz von 4.330 € vom ersten Tag des jeweiligen Nationalteam‑Trainingslagers bis zum Tag nach dem letzten Spiel, ein Satz, der niedriger ist als der in Katar, was bedeutet, dass Vereine wie Barcelona trotz zahlreicher Internationaler einen kleineren Anteil erhalten.