Aufsteiger Vaduz nutzt Ausfall von Mastil und verlässt rote Laterne
Der Aufsteiger FC Vaduz besiegte am Samstag in der siebten Runde der Super League Lausanne‑Sport mit 3:1 im Rheinpark. Durch den Aussetzer des Lausanne‑Keepers Melvin Mastil profitierte das Team und gab damit die rote Laterne ab. Damit stieg das Team aus dem letzten Platz auf und zeigte einen überzeugenden Auftritt.
Ausfall des Goalies entscheidet
Der Aussetzer des Lausanne‑Keepers, ein klarer Lausanner Nachteil, wurde von den Medien als „Goalie‑Bock“ bezeichnet. Melvin Mastil, 26, ließ einen unplatzierten Schuss von Juan Cabrera zwischen den Beinen passieren, was den frühen Rückstand für die Lausanner verschärfte. Ohne ihren regulären Keeper musste Lausanne‑Sport defensiv umorganisieren, was Vaduz zusätzlichen Raum für Angriffe gab.
Die Vorentscheidung fiel bereits in der Viertelstunde nach der Pause, als Milos Cocic in der 53. Minute den Konter von Trainer Marc Schneider zum 2:1 abschloss. Zuvor hatte Lutfi Dalipi in der 19. Minute das Spiel für Vaduz eröffnet. Kurz darauf glich Levy Néné, der aus Dänemark (DEN) kam, in seinem ersten Einsatz für Lausanne‑Sport zum 1:1 aus.
Mit dem Sieg gab der FCV die rote Laterne, vorerst, an den GC ab und verließ damit den letzten Platz der Tabelle. Der Aufsteiger aus dem «Ländle» bleibt ein unangenehmer Gegner für die etablierten Teams der Super League. Die Mannschaft zeigte im Rheinpark einen munteren Auftritt und bewies, dass sie in der Liga mithalten kann.
In der kommenden Woche trifft Vaduz am Sonntag im Letzigrund auf den FC Zürich. Lausanne‑Sport empfängt am selben Tag Servette zum Léman‑Derby. Beide Begegnungen gelten als Vorentscheidungen für die weitere Saisongestaltung.
Die nächsten Partien werden zeigen, ob Vaduz seine Aufwärtsenergie beibehalten kann. Für Lausanne‑Sport steht nun die Aufgabe an, die Defensive nach dem Ausfall des Keepers zu stabilisieren.