WM
Argentiniens Scaloni lehnte Lazios Angebot ab, wegen Verpflichtung
Was Argentiniens Cheftrainer Lionel Scaloni dem ehemaligen Lazio‑Chef Edoardo Reja sagte, als der italienische Klub ihm 2024 die Stelle anbot: „Ich habe eine Verpflichtung und werde nicht zurückweichen.“ Reja enthüllte, dass das Angebot zwei Jahre früher gemacht wurde, Scaloni jedoch ablehnte.
Reja sagte dem Il Messaggero, dass er Scaloni zuerst bei Lazio kennengelernt habe und ihn später zu Atalanta geholt habe. Er bezeichnete Scaloni als inspirierend, mit einer futuristischen Vision und einem klinischen Blick für die Bewertung von Spielern von der Bank aus, einschließlich der Gegner.
Scalonis Erfahrung in der Serie A umfasst Stationen bei Lazio und Atalanta, wo er unter Reja 40 Einsätze absolvierte, ein Tor erzielte und drei Vorlagen gab. Reja lobte ihn als charismatischen, sehr klugen Anführer, dessen Charakter die Mitspieler dazu brachte, ihm zu folgen, wenn er sprach.
2024 sagte Reja, er habe mit Lazio‑Präsident Claudio Lotito gesprochen und Scaloni gefragt, ob er als Trainer der Biancocelesti zurückkehren wolle. Scaloni antwortete: „Nein, Chef. Ich bleibe bei ARGENTINIEN, ich habe eine Verpflichtung und werde nicht zurückweichen.“
Lazio hat in den letzten drei Jahren drei Trainer gewechselt, wobei Marco Baroni entlassen wurde, nachdem er die Qualifikation für Europa verpasst hatte. Maurizio Sarri kehrte für eine zweite Amtszeit 2025‑26 zurück, verließ den Klub jedoch einvernehmlich, nachdem er die europäische Qualifikation verpasst hatte. Für die Saison 2026‑27 ernannte der Klub Gennaro Gattuso zum Cheftrainer.
Als Cheftrainer Argentiniens führt Scaloni die Nationalmannschaft weiter, eine Position, die er seit 2018 innehat. Seine Ablehnung, zu Lazio zu wechseln, unterstreicht seine Hingabe an das argentinische Projekt gegenüber Klubangeboten.
Rejas Enthüllungen verdeutlichen die verpasste Chance für die Biancocelesti, einen Trainer mit aktuellem Serie‑A‑Einblick und starkem Führungsprofil zu sichern. In der Zwischenzeit muss Lazio weiterhin nach Stabilität suchen, während Scaloni sich darauf konzentriert, ARGENTINIEN zu führen.