Altach drängt WAC weiter in den Abstiegskeller der Bundesliga
Der SCR Altach überzeugte im Heimspiel gegen den Wolfsberger AC mit einer klaren Leistung und ließ den Gegner weiter in den Abstiegskeller der österreichischen Bundesliga rutschen. Ousmane Diawara traf zweimal, Benjamin Böckle fügte das zweite Tor hinzu, während beide Mannschaften durch rote Karten belastet wurden.
Frühe Führung und zweite Halbzeit
Im Schnabelholz setzte sich Altach bereits in der ersten Viertelstunde durch, als Diawara nach einem langen Ball den ersten Treffer erzielte (6. Minute). Kurz darauf erhöhte Böckle zum 2:0 (13. Minute) nach einem Ballverlust von Fabian Wohlmuth. In der Halbzeit stand der WAC mit zehn Mann auf dem Platz, nachdem Simon Piesinger in seiner 250. Liga‑Spielminute die Rote Karte sah (44. Minute).
Nach der Pause musste Mike Bähre von Altach ebenfalls das Feld verlassen (62. Minute, Rote Karte). Trotz dieser Rückschläge blieb Altach effizient und erzielte in der 49. Minute das dritte Tor durch Diawara, das damit sein drittes Saisontor markierte.
Altach kämpft um punktesicherung im Kellerduell gegen WAC am Sonntag
Trainerreaktionen und weitere Ereignisse
Wolfsberger Trainer Thomas Silberberger kritisierte mehrere Schiedsrichterentscheidungen, insbesondere das frühe Platzverweis von Piesinger, das er als korrekt, aber spielentscheidend bezeichnete. In der Pause reagierte er mit einem Dreifachwechsel, wobei Rote Laterne‑Verteidiger Raffael Behounek sowie die Offensiven Phillip Verhounig und Donis Avdijaj das Feld verließen.
Altach‑Stürmer Ognjen Zaric äußerte nach dem Sieg Freude über den Aufstieg auf den vorletzten Tabellenplatz. Der WAC hingegen blieb gefährdet, weitere Treffer zu kassieren, obwohl Giacomo Vrioni in der Nachspielzeit versuchte, das Ergebnis zu verkürzen. Ein möglicher vierter Treffer von Denizcan Cosgun wurde wegen einer vorherigen Abseitsstellung nicht gewertet.
Austria im Tiefflug: Zorn trennt Ergebnis von Leistung
Die Partie endete mit einem klaren Ergebnis, das die Position des WAC weiter nach unten drückte und Altach damit die „Rote Laterne“ in der Bundesliga an den Gegner abgab.