Bundesliga
Wird VfL Osnabrück endlich den Aufzugfluch brechen?
VfL Osnabrücks hat den Aufstieg in die 2. Bundesliga gesichert und ist entschlossen, den „Fahrstuhl‑Fluch“ zu beenden, der den Verein nach sechs Aufstiegen immer wieder hin und her geworfen hat. Der Verein hofft, länger zu bleiben als in früheren Aufstiegszeiten, im Bewusstsein, dass das Testspiel gegen den Bundesliga‑Aufsteiger SC Paderborn mit einer 0:2‑Niederlage endete.
Die jüngsten Testspiele in Niedersachsen verliefen nicht gut und die schlechte Nachricht für das Trainerteam kam bereits zu Beginn der Woche. Trainer Timo Schultz wurde zu Wochenbeginn mit einem Rückschlag konfrontiert, als der Neuzugang Jonathan Wensing für den Saisonbeginn ausfiel.
Jonathan Wensing, der neue Mittelfeldspieler, erlitt im Test am Samstag gegen den Bundesliga‑Aufsteiger SC Paderborn eine Oberschenkelmuskelverletzung. Die Osnabrücker berichteten, dass die Verletzung beim Zweikampf um den Ball und das Spielgeschehen entstand, sodass der Spieler das Auftaktspiel verpassen wird.
Die erste Verletzung fällt kurz vor dem Saisonstart in der 2. Liga beim 1. FC Heidenheim, der für Samstag um 13:00 Uhr im NDR Livecenter angesetzt ist. Noch am selben Wochenende verlor das Team 0:3 gegen den SV Meppen, was die Sorgen am Ende der Vorbereitung verstärkte.
Schultz sagte, der Testtag „zeigte nicht die Kompaktheit, die wir benötigen“. Er bemerkte, dass die Mannschaft „kaum Druck auf den Ball ausübte und oft die falschen Entscheidungen traf“, was zu zu wenigen Umschaltmomenten führte, die das Team normalerweise stark machen.
Der Verein hat einen umfassenden Personalwechsel vollzogen, bei dem 14 Spieler das Team verlassen haben. Jonas Krumrey ersetzt Lukas Jonsson im Tor, was die neue Konstellation widerspiegelt, die noch die gewünschte Kompaktheit, das Pressing und das Umschaltspiel entwickeln muss.
Stürmer Robin Meißner, der Sommertransfer für 200.000 €, soll schnell Punkte bringen, da der Druck, Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln, ab dem ersten Spieltag steigen wird.
Rekordtorschütze Simon Terodde warnte, dass die Saison „ein Kampf über 34 Spieltage“ sei und sagte voraus, dass Osnabrück nicht erfolgreich sein wird.