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Aston Villas Suche nach Onanas Nachfolger könnte nach hinten losgehen
Aston Villa prüft ein mögliches Engagement von Ilaix Moriba von Celta Vigo, um einen Ersatz für den verletzten Amadou Onana zu finden. Der belgische Mittelfeldspieler musste sein WM-Turnier nach einem Kreuzbandriss vorzeitig beenden, was Unai Emery dazu zwingt, schnell eine zentrale Lücke zu schließen, bevor der Verein in die Champions League zurückkehrt.
Villas gemeldetes Interesse an Moriba fällt mit einer Flut von Spekulationen in den spanischen Medien zusammen. Faro de Vigo berichtet laut Sport Witness, dass die Verletzung die Gespräche beschleunigt habe, doch der Bericht liefert keine Belege für neue Kontakte oder konkrete Verhandlungen. Die Verbindung scheint eher ein aufgefrischtes Transfergerücht zu sein als ein bevorstehender Deal.
Moriba, 24, hat sich in der Primera División nach einer schwierigen Zeit bei RB Leipzig neu etabliert. In der letzten Saison kam er auf 36 Ligaspiele für Celta Vigo und erzielte zwei Tore. Der galicische Klub zahlte im vergangenen Sommer 5,2 Millionen Pfund, um ihn fest zu verpflichten – mit einer Vertragslaufzeit bis 2029. Seine Leistungen werfen jedoch Fragen auf. Er verbuchte in der gesamten Saison nur 152 defensive Aktionen, eine Zahl, die für einen Premier-League-Pivot nicht ausreicht.
Auch seine defensive Disziplin ist ein Problem. Moriba sah in der Saison 2025/26 acht Gelbe Karten, was auf eine Neigung hinweist, unter Druck die Fassung zu verlieren. Emerys System verlangt einen selbstbewussten, disziplinierten Balleroberer, keinen unberechenbaren Spieler, der in entscheidenden Partien abtaucht.
Das Team aus den Midlands muss vorsichtig agieren. Sowohl Brighton als auch Juventus hatten aus denselben taktischen Gründen ihr Interesse an Moriba zurückgefahren. Ein panischer Kauf nach einer schweren Turniertverletzung endet selten gut, und Villa kann es sich nicht leisten, für ein Profil zu überbezahlen, das nicht zu ihnen passt.
Villa kehrt diesen Sommer in die europäische Elite zurück, was den Bedarf an defensiver Absicherung noch dringlicher macht. Die Zeit, einen passenden Ersatz zu verpflichten, läuft davon, doch die Vereinsführung wird sich hüten, frühere Fehlgriffe auf dem Transfermarkt zu wiederholen.
Mit dem Sommertransferfenster in seiner Endphase werden Emerys Optionen immer begrenzter. Eine hohe Ablösesumme für Moriba wäre ein finanzielles Risiko für einen Spieler, dessen Statistiken und Temperament nicht zu Aston Villas Anforderungen passen.