WM
Weltweite Empörung zwingt die FIFA, den WM‑Anteilverkauf aufzugeben
FIFAs ursprünglicher Ehrgeiz, private Investoren in die Einnahmequellen der Weltmeisterschaft einzubeziehen, kollidierte frontal mit einer weltweiten Welle der Empörung und zwang den Dachverband, den Plan aufzugeben. Der krasse Gegensatz zwischen einer kommerziellen Vision und einer globalen Gegenreaktion unterstreicht die Macht der kollektiven Stimme des Fußballs.
Das Konzept war darauf ausgelegt, privates Kapital direkt in die Einnahmen des Turniers einzubringen, doch die Ankündigung löste sofort einen Chor der Empörung aus, der sich über Kontinente hinweg ausbreitete. Befürworter des Anteilsverkaufs hofften, die finanziellen Erträge zu steigern, doch die Reaktion zeigte sofortigen Widerstand weltweit.
Kritiker warnten, dass der Verkauf von Anteilen die Integrität des wichtigsten Fußballereignisses gefährden würde. Ihre Bedenken konzentrierten sich auf das Risiko, dass kommerzielle Interessen sportliche Werte überwiegen könnten.
Gianni Infantino verkündete den Zusammenbruch des Anteilsverkaufs während einer offiziellen Pressekonferenz und erklärte: „Dieser Vorschlag wird nicht weiterverfolgt.“ In einer offiziellen Erklärung bestätigte er, dass jede weitere Diskussion über den Verkauf beendet sei.
Infantino sagte, seine Entscheidung spiegele die Verantwortung des Präsidenten wider, die Integrität des Turniers zu schützen. Er fügte hinzu, das Projekt „habe Spaltungen einer Art geschaffen, die nicht mehr im Interesse des Ziels liegen“, und erkannte die weltweite Empörung an.
UEFA reagierte, indem sie drohte, zukünftige FIFA‑Turniere zu boykottieren, falls der Plan nicht aufgegeben werde, und signalisierte damit die Bereitschaft des kontinentalen Verbandes, seinen Einfluss zu nutzen. Die Drohung verdeutlichte die Tiefe der Unruhen, die das Konzept im Fußball weltweit auslöste.
Mehrere andere Fußballkonföderationen äußerten ebenfalls starken Widerstand und schlossen sich dem Chor des Widerstands an, der Kontinente umspannte. Ihre Stellungnahmen betonten Bedenken hinsichtlich der Kommerzialisierung des wichtigsten Fußballereignisses.
Seniorberater Carlos Cordeiro trat am Freitag zurück und nannte den Protest gegen das Konzept als Grund für sein Ausscheiden. Sein Weggang erhöhte den Druck auf den Präsidenten, die Initiative zu überdenken.
FIFAs Chief Operating Officer Kevin Lamour richtete eine scharfe Rüge an Infantino, indem er ihm einen „ernsten Mangel an Respekt“ gegenüber den Stakeholdern vorwarf, weil er versucht habe, den Plan mit minimaler Konsultation durchzusetzen. Lamours Kritik unterstrich die innere Unzufriedenheit mit dem Vorgehen.
Beobachter erwarten nun, dass FIFA sich darauf konzentriert, die Einheit vor den kommenden Wettbewerben wiederherzustellen, und dabei die Grenzen einseitiger kommerzieller Ambitionen anerkennt. Die Episode zeigt, dass selbst die höchste Autorität des Sports sich mit der kollektiven Macht der Stakeholder auseinandersetzen muss.