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Warum Maradonas England‑Duell 1986 immer noch Größe definiert

Von 4AllFootball ·
Warum Maradonas England‑Duell 1986 immer noch Größe definiert

Diego Armando Maradonas Karriere umfasste Hunderte von Spielen, doch einige wenige Spiele sind zu zeitlosen Ikonen geworden. Vom umstrittenen „Hand Gottes“ und dem „Tor des Jahrhunderts“ gegen England im Estadio Azteca bei der Weltmeisterschaft 1986 bis zu seinen entscheidenden Auftritten für Napoli und Boca, jede Nacht wurde zu einem Kunstwerk.

Azteca Viertelfinale gegen England

Über Maradona zu sprechen bedeutet, über den 22. Juni 1986 im Estadio Azteca zu sprechen. Im Viertelfinale der Weltmeisterschaft erzielte Maradona zuerst das berüchtigte „Hand Gottes“-Tor, dann, vier Minuten später, produzierte er das „Tor des Jahrhunderts“, nachdem er an mehreren Verteidigern vorbeidrang und Peter Shilton überwand. Argentinien gewann 2:1 und zog weiter in Richtung Titel. (AP Photo/File)

Drei Tage später, im Halbfinale gegen Belgien, erzielte Maradona beide Tore, die einen 2:0-Sieg sicherten, und zeigte eine Mischung aus Dribbling, Geschwindigkeit und klinischem Abschluss, die viele Experten als noch vollständiger bewerten als seine Leistung gegen England.

Obwohl er im Finale am 29. Juni 1986 nicht traf, lieferte Maradona den entscheidenden Pass zu Jorge Burruchaga, der den 3:2-Sieg über Deutschland vollendete. Die Vorlage verkörperte sein Turnier: Führung, Talent und die Fähigkeit, in den hitzigsten Momenten aufzutauchen.

Napolis historischer Sieg über Juventus

Maradonas Napoli-Nächte waren voller historischer Momente, aber der Sieg im November 1985 über Juventus sticht hervor. Er erzielte einen nahezu unmöglichen Freistoß, eine Brillanz, die half, seinen Status als süditalienisches Idol zu festigen und den Weg für Napolis ersten Serie‑A-Titel zu ebnen.

In Argentinien sah das Superclásico 1981 in der La Bombonera den jungen Diego den Torhüter Ubaldo Fillol zurücklassen, bevor er ruhig abschloss, was zum 3:0-Sieg von Boca über River beitrug und ein entscheidender Schritt zum Titel dieser Saison war.

Während der Gruppenphase der WM 1986 in Mexiko traf Argentinien auf die amtierenden Meister. Maradona antwortete mit einem außergewöhnlichen Tor gegen Gaetano Scireas Mannschaft und bestätigte, dass Carlos Bilardos Kader bereit war, um die Krone zu kämpfen.

Die Zahlen hinter Maradona waren beeindruckend, doch seine wahre Größe lag darin, in den entscheidenden Momenten zu liefern. Von WM-Highlights bis zu Vereinsklassikern bleiben seine Auftritte gegen England, Belgien, Deutschland, River und Juventus Kultmaterial für jeden Fußballliebhaber.

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