LIVE
Keine Live-Spiele
🌍 Andere Regionen

DACH
Britische Inseln
Iberia
Scandinavië
Balkan
Baltische Staten
Centraal en Oost-Europa
Mediterraan
Benelux
Andere Länder


ONE GAME. ONE COMMUNITY. ALL TOGETHER.
← Zurück zu Artikeln

WM

UEFA zweifelt am VAR-Mikromanagement, Rosetti fordert Schiedsrichterfokus

Von 4AllFootball ·
UEFA zweifelt am VAR-Mikromanagement, Rosetti fordert Schiedsrichterfokus

Der Chefschiedsrichterbeauftragte der UEFA, Roberto Rosetti, 58, hat gewarnt, dass das VAR‑System in „mikroskopische“ Prüfungen abdriftet, die das Spiel untergraben, und verwies auf einen Durchschnitt von 0,47 Interventionen pro Champions‑League‑Spiel in der Saison 2025‑26 und forderte eine Rückkehr zu schiedsrichtergeführten Entscheidungen.

Warum VAR in der Kritik steht

Der VAR im Fußball ist seit Jahren ein heißes Thema, und der europäische Fußballverband UEFA spürt den Druck. Selbst die europäische Fußballgemeinschaft kann die zunehmende Kritik an der Technologie nicht ignorieren.

Roberto Rosetti, der UEFA‑Schiedsrichterchef, sagte: „Wir stellen fest, dass es derzeit keine Zufriedenheit über den Einfluss des VAR auf den Fußball gibt.“ Seine Aussage spiegelt eine breite Unzufriedenheit unter Funktionären und Fans gleichermaßen wider.

Die Interventionsrate des VAR steht unter Beobachtung; während der Champions‑League‑Saison 2025‑26 betrug der Durchschnitt 0,47 Interventionen pro Spiel. Rosetti argumentiert, dass solch häufige Prüfungen, besonders in knappen Situationen, die Autorität des Schiedsrichters verwässern.

Rosettis vorgeschlagene Reformen

„Wir wollen ‚mikroskopische‘ Situationen vermeiden. Es ist Fußball, kein PlayStation. Der Schiedsrichter muss das Spiel leiten“, erklärte Rosetti und betonte die Notwendigkeit, die zentrale Rolle des Schiedsrichters wiederherzustellen. Er nannte zudem den UEFA‑Schiedsrichterchef zum Projektleiter des VAR bei der Weltmeisterschaft 2018 in Russland.

Bei der Einführung der Plattform „Clear Line“ erklärte Rosetti, dass die Idee sei, die Regeln konsequenter anzuwenden und „zu viele Interventionen“ zu reduzieren. Er nannte das Beispiel langer VAR‑Prüfungen und stellte fest, dass jede Überprüfung, die länger als eineinhalb Minuten dauert, die Glaubwürdigkeit untergräbt.

Sein konkreter Wunsch ist, dass Schiedsrichter mit Charakter, wie Bram Van Driessche, Entscheidungen auf dem Platz treffen, während der VAR nur bei klaren und offensichtlichen Fehlern eingreift. „Wir sehen, dass einige Prüfungen nichts mit Fußball zu tun haben“, fügte er hinzu.

Die öffentliche Meinung spiegelt Rosettis Bedenken wider. Eine Schnellumfrage und eine Google‑Favoriten‑Frage, die in einer typischen Fußballkantine durchgeführt wurden, zeigten, dass die meisten Fans eine negative Sicht auf das aktuelle VAR‑System haben.

Diskussion (0)

Internationale Diskussion — Reaktionen von Fußballfans aus allen Ländern kommen hier zusammen. Nutze die Übersetzen-Schaltfläche bei fremdsprachigen Reaktionen.

Sei der Erste, der reagiert!

Reagieren Sie auf diesen Artikel

Wählen Sie einen Anzeigenamen — Ihr echter Name ist nicht erforderlich

Ihr Anzeigename wird angezeigt, Ihre E-Mail nie. Privacy

← Zurück zu Artikeln