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Torres wählt PSG statt Premier League nach WM‑Triumph
Ferran Torres wird diesen Sommer zu Paris Saint-Germain wechseln, nachdem der spanische International persönliche Bedingungen mit dem Ligue‑1‑Club vereinbart hat. Der Transfer folgt auf starkes Interesse sowohl von Arsenal als auch von Tottenham Hotspur, die den 26‑Jährigen während des Transferfensters beobachtet hatten.
Torres, der sich im letzten Jahr seines Vertrags mit Barcelona befindet, wartet nun darauf, dass die Vereine ein Geschäft finalisieren, das voraussichtlich rund 50 Millionen Euro (43 Mio. £ / 58 Mio. $) wert sein wird. Der spanische International hat bereits zuvor Interesse aus der Premier League auf sich gezogen, doch PSG handelte schnell, um seine Unterschrift zu sichern, nachdem man ihn als Spieler identifiziert hatte, der die zentralen Angriffsoptionen verstärken kann.
Der Wechsel kommt, nachdem PSG Gonçalo Ramos zu AC Mailand verloren hatte, was Platz für einen neuen Stürmer schuf, der mit Kylian Mbappé und Ousmane Dembélé im Angriff konkurrieren kann. PSGs Rekrutierungsteam identifizierte Torres als Spieler, der ihrer Angriffsreihe Tiefe und Erfahrung hinzufügen könnte, insbesondere nach seinen herausragenden Leistungen für Spanien bei der Weltmeisterschaft.
Laut TeamTalk hatten sowohl Arsenal als auch Tottenham Hotspur echtes Interesse daran gezeigt, Torres nach England zurückzuholen. Ein Wechsel zurück in die Premier League war für den Spieler eine Überlegung gewesen, doch seine Entscheidung änderte sich, sobald PSG ins Spiel kam. „Wir können bestätigen, dass sowohl Arsenal als auch Tottenham Hotspur Interesse gezeigt haben, den spanischen International nach England zu holen, wobei ein Wechsel in die Premier League für den Spieler eine echte Option war“, sagte eine Quelle gegenüber TeamTalk.
Torres‘ Vorliebe für PSG wurde nach Gesprächen mit Cheftrainer Luis Enrique besiegelt. „Als PSG jedoch ihr Angebot machte, sprach Torres mit Cheftrainer Luis Enrique und dieses Gespräch erwies sich als entscheidend“, heißt es im Bericht. Das Vertrauen des Spielers in Enriques Projekt und die Möglichkeit, in Frankreich um große Titel zu kämpfen, überzeugten ihn letztlich.
TeamTalk fügt hinzu, dass „Torres anschließend klar machte, dass er zu PSG wechseln wolle“, wobei die Chance, unter Enrique zu arbeiten und Titel in der Ligue 1 zu verfolgen, entscheidend war. Aus PSG‑Sicht ist die Klarheit über die Absicht des Spielers bedeutend, da sie Verhandlungen zwischen den Vereinen oft vereinfacht, sobald ein Commitment vorliegt.
Torres verlässt Barcelona mit einer starken Bilanz: Er erzielte 65 Tore und gab 23 Vorlagen in 207 Einsätzen für den katalanischen Klub. Zudem trug er zu sieben großen Trophäen bei, darunter drei La‑Liga‑Titel, was seine Beständigkeit und Anpassungsfähigkeit in verschiedenen Systemen unterstreicht. Sein Profil stieg weiter nach einem herausragenden Sommer mit Spanien, in dem er das Siegtor im WM‑Finale gegen Argentinien schoss, als La Roja den Pokal hob.
Für Arsenal und Tottenham Hotspur scheint das Geschäft nun unerreichbar. „Arsenal und Tottenham müssen nun anderweitig suchen, nachdem sie Torres nicht überzeugen konnten, der trotz des Interesses aus der Premier League Paris gewählt hat“, stellt der Bericht fest. Die Vereine hatten die Option ernsthaft geprüft, doch die Vorliebe des Spielers für PSG und Enriques Projekt machten den Unterschied.
Barcelona und PSG werden voraussichtlich in den kommenden Tagen die restlichen Details des Transfers finalisieren. Sobald der Deal abgeschlossen ist, markiert er einen bedeutenden Schritt für Torres, der nach Jahren des Erfolgs in Spanien neue Herausforderungen in der Ligue 1 sucht.