Champions League
Sturm Graz trifft ausgabefreudigen Fenerbahçe im Champions-League-Duell
Sturm Graz reist am Mittwoch um 20 Uhr nach Istanbul, um Fenerbahçe im Hinspiel der Champions‑League‑Qualifikationsrunde zu empfangen. Das Wetter ist erfrischende 27 Grad, weshalb ein Pullunder empfohlen wird. Der Gegner des österreichischen Vizemeisters kommt nach einer massiven Sommerinvestition und lässt die Grazer in einer Außenseiterrolle zurück.
Fenerbahçe hat über den Sommer 81 Millionen Euro in neue Verpflichtungen gesteckt, darunter ein Deal über 39 Millionen Euro für den englischen Rechtsaußen Mason Greenwood. Der türkische Vizemeister hofft, dass die Verstärkung den bereits kraftvollen Angriff weiter stärkt.
Fabio Ingolitsch, der Trainer von Sturm, sagt, seine Mannschaft stehe vor einer schwierigen Aufgabe: die Chance auf den Einzug in die Play‑off‑Runde zu bewahren. Das Hinspiel der dritten Qualifikationsrunde wird live im ORF übertragen, und das Ergebnis wird den Ton für das Rückspiel angeben.
Die Bosporus‑Mannschaft kann mit Marco Asensio, einem dreifachen Champions‑League‑Sieger, dem türkischen Nationalspieler Kerem Aktürkoğlu am linken Flügel und dem brasilianischen Stürmer Talisca im Angriff aufwarten. Ihre kombinierte Offensivkraft bedeutet, dass die Abwehr von Sturm nicht unterbesetzt sein wird.
Talisca war im vorherigen Durchgang gegen Górnik Zabrze der entscheidende Torschütze, erzielte einen Freistoß und einen Elfmeter für einen 2 : 1‑Sieg. Diese Leistung unterstreicht die Gefahr, die er für die Grazer darstellt.
„Sie wollen unbedingt in die Ligaphase einziehen. Wir wollen uns so teuer wie möglich verkaufen. Die Europa‑League haben wir bereits eingetütet, das gibt uns Mut und Selbstvertrauen“, sagt Fabio Ingolitsch, der ohne den verletzten Schlüsselspieler Otar Kiteishvili auskommen muss. Der Trainer betont, dass die Aufgabe alles andere als einfach ist.
Aber Sturm Graz wird sich nicht auf Sommerfrische am Bosporus verlassen. Gegen Fenerbahçe müssen sie diszipliniert bleiben, und das Rückspiel findet am folgenden Dienstag in Graz statt. Inzwischen trifft Meister LASK im Play‑off auf Celtic Glasgow.
Und die Situation bleibt spannend: Die Kombination aus hoher finanzieller Investition und erfahrenen Spielern macht Fenerbahçe zu einem gefährlichen Gegner, während Sturm Graz als Außenseiter die Hoffnung auf den Einzug ins Play‑off bewahrt.