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WM

Snicko‑Sensor löst VAR‑Streit Kroatien protestiert über abgelehntes Tor

Von 4AllFootball ·
Snicko‑Sensor löst VAR‑Streit Kroatien protestiert über abgelehntes Tor

In der Portugal‑Kroatien‑WM‑K.o.-Runde wurde Josko Gvardiols 103‑Minute-Tor wegen Abseits verworfen, nachdem VAR den neuen „snicko“-Ball‑Sensor konsultiert hatte, was bei kroatischen Spielern und Anhängern Empörung auslöste.

Die Überprüfung konzentrierte sich darauf, ob Igor Matanović den Ball berührt hatte, und Fanproteste führten zu einer fünfminütigen Unterbrechung.

Der offizielle WM‑Ball, Trionda, integriert die neueste adidas Connected Ball Technology, ein Chip‑System, das an der Seite des Balls angebracht ist. Das System zeichnet jeden Ballkontakt, so klein er auch sein mag, auf und überträgt Echtzeitdaten an das VAR‑Zentrum, wo KI den Off‑Side‑Entscheidungen der Offiziellen unterstützt.

Im Duell Portugal‑Kroatien drehte sich die Kontroverse darum, ob Igor Matanović den Ball leicht mit dem Kopf berührt hatte, bevor er vom portugiesischen Verteidiger Veiga zu Pašalić gelangte, der sich in einer Abseitsposition befand. VAR rief Schiedsrichter Espen Eskås zum Bildschirm, wo ein Spike am snicko‑Sensor Matanovićs Berührung bestätigte und das Tor damit aberkannt wurde.

Der ehemalige schwedische Stürmer Zlatan Ibrahimovic reagierte scharf und sagte: „Fußball kann unglaublich grausam sein. Ich denke, Kroatien hat jeden Grund, sich beraubt zu fühlen.“ Er fügte hinzu, dass ein Last‑Second‑K.o.-Tor eindeutig sein sollte und nicht Gegenstand einer VAR‑Auseinandersetzung sein darf.

Der ehemalige englische Verteidiger Jamie Carragher bezeichnete die Entscheidung als „den umstrittensten Abseits‑Entscheid, den wir bei dieser WM gesehen haben.“ Er argumentierte, dass das Einfrieren von Bildmaterial, um den kleinsten Grund zur Aberkennung eines Tores zu finden, das Vertrauen der Öffentlichkeit in VAR untergrabe.

Kroatische Unterstützer zeigten ihren Ärger, indem sie Flaschen und Dosen auf das Spielfeld warfen, was zu einer fünfminütigen Spielunterbrechung führte. Die Unruhe unterstrich die emotionale Intensität rund um das aberkende Ausgleichstor.

FIFA veröffentlichte nach dem Spiel eine offizielle Erklärung, in der bestätigt wurde, dass Daten der Connected Ball Technology zeigten, dass Matanović den Ball geschlagen hatte, was die Abseits‑Entscheidung rechtfertigte. Portugal, mit Diogo Jota im Tor, schaltete Kroatien nach einem dramatischen Comeback in der zweiten Hälfte schließlich aus dem Turnier.

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