WM
Romas 30-Mio.-Euro-Gebot für Moreira rückt näher, Chelsea tritt zurück
Im Stadio Olimpico herrschte diese Woche eine angespannte, aber ruhige Atmosphäre, während Roma ihre Pläne für die nächste offensive Verstärkung finalisierte. In den Büros des Vereins wurde ein Angebot über 30 Millionen Euro für den Straßburger Flügelspieler Diego Moreira ausgearbeitet, das eine 10-prozentige Weiterverkaufsklausel enthielt. Erste Gespräche zwischen den Vereinen fanden bereits statt, wie erste Berichte über Romäs Interesse am belgischen Nationalspieler bestätigten.
Romäs Interesse an Moreira folgt auf die verpasste Verpflichtung von Mason Greenwood, wodurch eine Lücke in den Offensivoptionen des Vereins entstand. Die Giallorossi haben den Flügelspieler als ihr konkretestes Ziel identifiziert, wie Gianluca Di Marzio die Fokussierung des Vereins auf die Vertragsunterzeichnung bestätigte. Die Vertreter des Belgiers, angeführt von Jorge Mendes, spielen eine Schlüsselrolle bei der Vermittlung einer möglichen Einigung zwischen den beiden Vereinen.
Chelseas Entscheidung, ihre Rückkaufoption für Moreira nicht zu ziehen, hat ein großes Hindernis aus dem Weg geräumt. Roma waren bereit, eine beträchtliche Summe für Greenwood zu zahlen, und das gleiche finanzielle Engagement scheint nun für Moreira auf dem Tisch zu liegen. Die Bereitschaft der italienischen Mannschaft, die Bewertung Straßburgs – wenn auch mit einem niedrigeren Ausgangsangebot – zu akzeptieren, deutet darauf hin, dass ein Deal in greifbarer Nähe sein könnte.
Straßburg hatte zunächst einen Verkaufspreis von 50 Millionen Euro gefordert, doch Mendes’ Einfluss hat einen Weg zur Kompromissfindung eröffnet. Der Einfluss des Agenten, kombiniert mit dem frühen Ausscheiden Belgiens aus der Weltmeisterschaft nach der gestrigen 0:2-Niederlage gegen Spanien, könnte die Verhandlungen beschleunigen. Ohne Chelsea im Spiel hat Roma nun die besseren Karten in den Gesprächen.
Kaustubh Pandey von Get Italian Football News hat das Interesse des Vereins genau verfolgt und stellt die schnellen Fortschritte hinter den Kulissen fest. In den kommenden Tagen wird sich zeigen, ob Mendes die Lücke zwischen Romäs Angebot von 30 Millionen Euro und Straßburgs Bewertung von 50 Millionen Euro überbrücken kann.