Diego Moreira setzt auf Belgien gegen Spanien im WM-Viertelfinale
Belgien geht mit der unerschütterlichen Überzeugung von Mittelfeldspieler Diego Moreira in das Viertelfinalspiel der Weltmeisterschaft gegen Spanien, dass die Roten Teufel den historischen Erfolg von 1986 wiederholen können. Der 22-Jährige sagte Reportern: „Ich glaube zu 100 Prozent an unsere Chancen“ und betonte, dass die Mannschaft die Qualität besitzt, Spanien hoch im Pressing zu stellen und den Ball zu erobern.
Moreiras Zuversicht äußerte sich während einer Pressekonferenz, die kurzzeitig chaotisch wurde, als seine Teamkollegen Amadou Onana, Zeno Debast und Matias Fernandez‑Pardo hinter den Kameras in Gelächter ausbrachen. Er nahm es gelassen, bat das Team mit den Worten „lasst mich konzentrieren“, bevor er sich wieder der anstehenden Aufgabe widmete.
Der Mittelfeldspieler hob die taktische Stärke der Mannschaft hervor und betonte: „Wir müssen aggressiv im Pressing sein und den Ball so hoch wie möglich zurückerobern.“ Zudem verwies er auf die jüngsten Leistungen Belgiens und sagte, diese hätten gezeigt, „was wir leisten können“, und dass sich die Mannschaft nicht von Spaniens Starstürmer Lamine Yamal einschüchtern lasse.
Rote Teufel überrollen USA mit 4:1 – Belgien im Viertelfinale gegen Spanien
Auf den früheren Erfolg des Landes zurückblickend erinnerte Moreira an den Viertelfinalsieg über Spanien 1986 und bemerkte: „Wir haben die Qualitäten, sie genauso zu schlagen wie vor 40 Jahren.“ Obwohl er einräumte, nicht gewusst zu haben, dass dieser Sieg der letzte war, in dem Belgien Spanien besiegte, betonte er, dass der aktuelle Kader mit dieser historischen Mannschaft mithalten könne. Das Interview kam auch auf die Verletzung des Innenverteidigers Amadou Onana zu sprechen, der sich im Spiel gegen die USA das Kreuzband gerissen hatte. Moreira sagte: „Er ist ein Leader und weiß, wie man das Team motiviert. Wenn er bei uns bleibt, gibt das ihm moralische Unterstützung, und wir werden ihn bis zum Ende brauchen.“ Moreira, der im Turnier bisher nur wenig Spielzeit erhalten hat – er kam gegen Senegal als Einwechselspieler ins Spiel, saß aber gegen die USA auf der Bank –, betonte, dass er jederzeit bereit sei, seinen Beitrag zu leisten. „Das ist meine erste Weltmeisterschaft, und ich bin nicht enttäuscht über meine Spielzeit. Wenn der Trainer mich aufstellt, werde ich alles für das Team geben“, versicherte er. Mit Blick auf die Zukunft wies der Mittelfeldspieler jede Idee zurück, sein Spiel an den spanischen Stil anzupassen, und insistierte: „Wir werden mit unseren eigenen Stärken spielen.“ Abschließend deutete er kryptisch an, dass Spanien Schwächen habe, und sagte: „Jedes Team hat Schwachstellen, aber welche das sind – das ist ein Geheimnis.“ Die Roten Teufel werden nun versuchen, diese am Freitagabend auszunutzen.