WM
Mourinhos Vorsaison-Dilemma: WM-Halbzeit spaltet Madrids Kader
Real Madrids Vorbereitungssaison beginnt am 13. Juli und markiert damit den Start von Jos Mourinhos zweiter Amtszeit beim weißen Klub sowie die erste Trainingseinheit seiner neuen Ära. Mourinho steht nun vor einer großen Herausforderung, da ihn die anstehende Weltmeisterschaft 2026 mit nur 13 von 28 Erstligaspielern für das erste Trainingslager auskommen lässt.
Während die meisten Fußballfans gebannt zur Weltmeisterschaft schauen, zählen die Real-Madrid-Fans bereits die Tage bis zum Trainingsstart am 13. Juli. Auch der portugiesische Trainer selbst soll sich angeblich auf dieses Datum freuen.
Die WM 2026 wird Mourinhos Kader auf etwa die Hälfte seines Erstligakaders beschränken, da nur 13 der 28 Spieler am Vorbereitungstraining teilnehmen können. Von diesen 13 Spielern ist die Zukunft von sechs Akteuren – Eduardo Camavinga, Raul Asencio, Gonzalo Garcia, Fran Garcia, Franco Mastantuono und Thiago Pitarch – noch ungewiss.
Mourinho hat noch keine Entscheidungen über die sechs unsicheren Spieler getroffen. Er kann sich auf sieben bestätigte Stammspieler verlassen: Trent Alexander-Arnold, Alvaro Carreras, Andriy Lunin, Ferland Mendy, Dean Huijsen, Rodrygo Goes und Eder Militao. Zwei brasilianische Spieler werden das Eröffnungstrainingslager aufgrund von Verletzungen verpassen, und Arda Guler sowie Federico Valverde werden voraussichtlich erst ab dem 20. Juli zurück sein.
Ein Spieler, dessen Nationalmannschaft das WM-Finale erreicht, würde erst am 10. August wieder ins Training einsteigen – nur fünf Tage vor Beginn der La Liga. Das Finale ist für den 19. Juli angesetzt. Mourinho bemerkte kürzlich, dass er es vorziehen würde, wenn die Nationalmannschaften seiner Real-Madrid-Spieler im Turnier verlieren, trotz der umstrittenen Natur dieser Aussage.