WM
Messi kehrt zu Inter Miami zurück, Ronaldo bleibt von Al‑Nassr fern
Während Cristiano Ronaldo weiterhin vom Preseason‑Training von Al‑Nassr abwesend ist, hat Lionel Messi bereits zurück zu Inter Miamis Trainingsgelände gemeldet, was unter den Fans eine Debatte über die unterschiedlichen Wege nach der WM 2026 der beiden Ikonen ausgelöst hat. Beide Spieler bereiten sich nun auf die bevorstehende Klub‑Saison vor, doch ihre Rückkehrzeitpunkte unterscheiden sich stark.
Lionel Messi kehrte am Mittwoch zum Trainingsgelände von Inter Miami zurück und beendete damit eine kurze Pause, die nach Argentiniens Niederlage im WM‑Finale folgte. Inter Miami veröffentlichte Bilder des argentinischen Kapitäns, der zusammen mit Luis Suarez im Fort‑Lauderdale‑Komplex ankam, und bestätigte, dass der 39‑jährige seine Vorbereitungen wieder aufgenommen hat.
Argentinien verlor in New Jersey nach Verlängerung mit 1:0 gegen Spanien und verpasste damit die Chance, seinen WM‑Titel zu verteidigen. Bevor er nach Florida zurückkehrte, verbrachte Messi Zeit mit seiner Familie in Rosario.
Ronaldos konkreter Plan: eine letzte Saison, um die Ära des Weltfußballs zu beenden
Da die Major League Soccer bis zum Sommer läuft, setzte Inter Miami seinen heimischen Spielplan ohne Messi fort und bestritt Ligaspiele gegen Chicago Fire und CF Montréal, bevor es sich auf ein Duell gegen Columbus Crew und den bevorstehenden Leagues Cup vorbereitete. Die Liga befreite Messi zudem vom All‑Star‑Game wegen der kurzen Erholungszeit.
Im Gegensatz dazu bleibt der portugiesische Stürmer Cristiano Ronaldo von Al‑Nassr fern, wobei der Klub ihm nach Portugals Ausscheiden im Achtelfinale gegen Spanien am 6. Juli zusätzliche Erholungszeit gewährt hat. Seine Abwesenheit erstreckt sich über mehr als drei Wochen nach Messis Rückkehr.
Postecoglou warnt vor keinen Garantien, da Ronaldo zu Al Nassr zurückkehrt
Ronaldo folgte einem individualisierten Erholungsprogramm, das vom Trainerstab und der Führung von Al‑Nassr vereinbart wurde, mit dem Ziel, die neue Saison vollständig erfrischt zu beginnen. Er nahm an vier WM‑Spielen teil und erzielte zweimal gegen Usbekistan, bevor Portugals frühes Ausscheiden erfolgte.
Der neue Trainer Ange Postecoglou steht in regelmäßigem Kontakt mit Ronaldo, fordert körperliche Tests an und überwacht seine Kondition aus der Ferne, eine Politik, die auch auf mehrere andere internationale Spieler angewendet wird, denen zusätzliche Erholung gewährt wurde. Al‑Nassr begann die Vorbereitung mit einer 2:1‑Freundschaftsniederlage gegen Benfica B und einem 2:0‑Sieg über Merida und bereitet nun in Europa Freundschaftsspiele gegen Estrela Amadora und Almería vor, wobei das Aufeinandertreffen am 4. August gegen Almería möglicherweise Ronaldos ersten Auftritt unter Postecoglou markieren könnte.