WM FRAUEN
Malawis spätes Tor treibt historisches WAFCON-Halbfinale und WM-Platz
Rose Kadzere dramatischer Treffer in der 79. Minute verschaffte Malawi einen 2:1‑Sieg über Ghana, schob die Scorchers ins WAFCON‑Halbfinale und sicherte ihnen den ersten Platz bei einer FIFA Frauen‑Weltmeisterschaft, berichtete CAFOnline. Nachdem sie früh zurücklagen, kämpfte die malawische Mannschaft zurück und Kadzere Abschluss besiegelte das Comeback.
Nur sieben Minuten nach Spielbeginn traf Chantelle Boye‑Hlorkah klinisch und verschaffte Ghana eine frühe Führung, wodurch Kim Lars Björkegrens Seite kurz auf dem Weg zurück in die letzten vier stand.
Fünf Minuten später zeigte Kapitän und Starstürmerin Temwa Chawinga erneut, warum sie als eine der besten Angreiferinnen Afrikas gilt, und brachte die Scorchers in der 12. Minute zum Ausgleich.
Ghanas VAR‑geregeltes Tor
Ghana glaubte, kurz nach dem Anstoß wieder in Führung gegangen zu sein, als Doris Boaduwaa das Netz traf, nur damit das Tor nach einer VAR‑Überprüfung aberkannt wurde.
Trotz der Einführung neuer Angriffsoptionen, darunter Princella Adubea, Wasila Mohammed und Princess Marfo, hatte Ghana Schwierigkeiten, eine disziplinierte malawische Abwehr zu durchbrechen.
Kadzere Treffer schickt Malawi weiter
Kadzere Treffer in der 79. Minute ermöglichte ihr, Raum zu finden und anschließend einen kühlen Abschluss am gegnerischen Torhüter von Ghana zu setzen, wodurch Malawi erstmals in Führung ging.
Ghana setzte in den Schlussminuten Zahlen nach vorne, um einen Ausgleich zu erzielen, der die Verlängerung erzwingen würde, doch Malawi verteidigte resolut, um ihren Vorsprung bis zum Schlusspfiff zu bewahren.
Nachdem sie in ihrer Erstteilnahme Gruppe C an der Spitze beendet hatten, sind die Scorchers zu einer der wenigen Neuankömmlinge geworden, die das Halbfinale der Frauen‑AFCON erreichen, und haben gleichzeitig einen von Afrikas vier automatischen Plätzen für die FIFA Frauen‑Weltmeisterschaft im nächsten Jahr gesichert.
Für Ghana war die Niederlage ein bitterer Rückschlag für die Hoffnungen, nach 2007 erstmals wieder an den globalen Endrunden teilzunehmen. Die Black Queens bleiben im Rennen um einen WM‑Platz und treffen nun im afrikanischen Play‑off auf die Elfenbeinküste, wobei der Sieger in die interkontinentalen Play‑offs einzieht.