Transfers
Leverkusens spektakuläres Comeback droht, Diabys Gespräche beleben sich
Drei Jahre nach seinem 55‑Millionen‑Euro‑Transfer von Bayer Leverkusen zu Aston Villa steht Moussa Diaby nun im Mittelpunkt eines spektakulären Rückkehrplans von Leverkusen, wobei der Verein daran arbeitet, den Spieler zurückzuholen. Das Vorhaben spiegelt Leverkusens Gewohnheit wider, für die Zukunft zu planen und dabei große Summen in talentierte Spieler zu investieren.
Leverkusen blickt normalerweise nach vorn und gibt Geld für vielversprechendes Talent aus, doch die aktuelle Strategie will auf die Vergangenheit zurückgreifen, um die Zukunft zu gestalten. Der Verein sieht einen Mehrwert darin, einen ehemaligen Spieler wieder ins Boot zu holen, um seine langfristige Vision zu ergänzen.
Der neue Trainer Carles Martínez hat Diaby als den idealen Spieler für sein bevorzugtes 4‑3‑3‑System identifiziert. Der Trainer ist der Ansicht, dass der 27‑jährige französische Stürmer perfekt in seine taktischen Pläne passt.
Verhandlungen laufen zwischen Diaby, Leverkusens Verantwortlichen und seinem aktuellen Verein Al‑Ittihad. Sowohl die Spielerseite als auch der saudische Klub sind in Gesprächen, die bislang noch zu keiner Einigung geführt haben.
Transferexperte Florian Plettenberg sagt, dass Leverkusen einen zeitnahen Deal anstrebt, doch bislang wurde weder mit dem Spieler noch mit Al‑Ittihad eine Einigung erzielt. Der Verein arbeitet mit hoher Intensität daran, die Situation zu klären.
Laut der Zeitung hat Diaby den Wunsch geäußert, in die Bundesliga zurückzukehren, und Sportdirektor Simon Rolfes steht in engem Kontakt mit dem ehemaligen Spieler. Der Bericht fügt hinzu, dass zu diesem Zeitpunkt noch keine formelle Vereinbarung besteht.
Finanziell scheint ein Diaby‑Deal für den deutschen Meister 2023/24 erschwinglich zu sein. Der Verkauf von Kerim Alajbegović an Juventus brachte etwa 35 Millionen Euro ein, während die erwartete Diaby‑Abgabe laut Berichten unter 30 Millionen Euro liegen soll.
Zuvor hat Aston Villa vor drei Jahren 55 Millionen Euro an Bayer Leverkusen gezahlt, und Al‑Ittihad zahlte ein Jahr später 60 Millionen Euro an Birmingham. Diaby bleibt bis 2029 vertraglich an den saudischen Klub gebunden, was den Verhandlungen eine weitere Ebene hinzufügt.