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Hoeneß entschuldigt sich bei Eberl, blockiert Olise‑ und Díaz‑Verkäufe, lobt Kane vor Bayerns Bundesliga‑Saison 2026/27
2027 markiert das letzte Jahr von Max Eberls aktuellem Vertrag, und Uli Hoeneß hat nun eine 100 prozentige Chance auf dessen Verlängerung erklärt. In seinem ersten großen Interview vor der Bundesliga‑Saison 2026/27 richtete der Ehrenpräsident von Bayern München den Vorstand für Sport namentlich an und entschuldigte sich für frühere Zweifel an Eberls Zukunft.
Die Entschuldigung erfolgte nach Bayerns 15‑0‑Sieg im Vorbereitungsspiel gegen die Amateurmannschaft FC Rottach‑Egern im Tegernsee‑Trainingscamp des Vereins am Donnerstagabend. Hoeneß sagte, er sei „unglaublich verärgert über sich selbst, weil er so naiv gewesen sei“ und räumte ein, dass das Interview, das er dem Spiegel gab, vor dem DFB‑Pokal‑Finale 2026 veröffentlicht worden sei und damit unbeabsichtigt Eberls Ruf geschädigt habe.
Hoeneß erinnerte sich, dass er die Vertragswahrscheinlichkeit von Eberl zuvor mit „60:40“ eingeschätzt hatte, kurz bevor Bayern den Inlandstitel‑Doppel gegen den VfB Stuttgart vollendete. Nach dem Finale löste Eberls verärgerte Reaktion die jetzige Klarstellung aus, und Hoeneß besteht nun darauf, dass der Manager über 2027 hinaus bleiben wird.
Was die Transfers angeht, schloss Hoeneß jeden Verkauf von Michael Olise aus und sagte, selbst „der Kaiser von China könnte jetzt kommen, und wir würden nicht einmal mit ihm sprechen.“ Die jüngste Form des französischen Internationalen hat Interesse geweckt, doch Bayern sehen ihn als zentrale Figur ihres langfristigen sportlichen Projekts.
Auf die Frage zu Luis Díaz war Hoeneß ebenso unverblümt und sagte, der Verkauf des kolumbianischen Flügelspielers „wäre völlig dumm.“ Bayerns CEO Dreesen hat diese ablehnende Haltung wiederholt und damit die Absicht des Vereins bekräftigt, Díaz als Schlüsselspieler zu behalten.
Hoeneß lobte zudem die jüngsten Neuzugänge Ismael Saibari und Nathaniel Brown und bemerkte Browns Entscheidung, Angebote aus der Premier League zugunsten von Bayern abzulehnen. „Ich mag Spieler wie das“, sagte er mit einem Grinsen und hob damit den Erfolg der Vereinsrekrutierung hervor.
Abschließend reservierte Hoeneß ein besonderes Lob für Harry Kane und beschrieb den englischen Kapitän als „ein Vorbild in jeder Hinsicht.“ Seine Empfehlung unterstrich sowohl Kanes Bedeutung für Bayern als auch Hoeneß‘ Vertrauen in die Kernmitglieder des Kaders, wenn die neue Bundesliga‑Saison ansteht.