WM
Belgier glänzt bei WM mit Statement
Belgiums WM-Kampagne begann mit einem deutlichen 5:1-Sieg gegen Neuseeland, und Kevin De Bruyne lieferte, was als seine beste Leistung im Trikot der Roten Teufel beschrieben wurde.
Der Mittelfeldspieler traf zweimal, darunter ein Kopfballtor aus einer Ecke in der ersten Halbzeit und ein kurzer Abschluss nach der Pause, und traf zudem den Pfosten. Sein Einfluss ging über die Tore hinaus: Er vollendete Dribblings, gewann Zweikämpfe und bereitete fast ein drittes Tor vor. Seine Leistung wurde von Trainer Rudi Garcia gelobt, der sie als „seine beste überhaupt für die Roten Teufel“ bezeichnete.
In der Defensive war Wout van Aert überragend, hielt den physisch starken Chris Wood aus dem Spiel und zeigte Gelassenheit unter Druck. Seine Ballverteilung, besonders in der Anfangsphase, setzte den Ton für die Dominanz Belgiens. Die Mannschaft kassierte nur ein Gegentor, eine Folge von Kommunikationsproblemen zwischen Van Aert und Torhüter Thibaut Courtois, blieb ansonsten aber stets kontrolliert.
Romelu Lukaku, der in der Startelf Doku vorgezogen wurde, hatte ein durchwachsenes Spiel. Er war stark im Ballbesitz und verband sich gut mit seinen Teamkollegen, ließ aber nach einem frühen Höhepunkt nach und vergab eine klare Chance. Sein Einsatz in der 85. Minute brachte sofortige Früchte: Er köpfte einen Flankenball von Nicolas Raskin zum Endstand ins Tor.
Doku, der trotz Garcias vor dem Spiel geäußerter Vermutung, er würde nicht starten, in der Startelf stand, war lebendig, aber vor dem Tor verschwendungssüchtig. Er wurde nach 56 Minuten ausgewechselt, wobei Garcia Müdigkeit nach einer anstrengenden Woche als Grund nannte. Sein Nachfolger Matias Fernandez-Pardo brachte Energie ins Spiel, verschoss aber eine klare Torchance. Alexis Saelemaekers, später eingewechselt, rehabilitierte sich mit einem Tor und einer Vorlage.
Das belgische Angriffstrio De Bruyne, Lukaku und Doku steuerte fünf Tore bei, wobei alle Torschützen von unserem Berichterstatter mindestens eine Sechs erhielten. Der Sieg sichert den Gruppensieg und stellt ein Achtelfinale gegen den Iran in Aussicht, wo Garcia vor der taktischen Herausforderung steht, ohne Doku antreten zu müssen.