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FIFAs russische Zahlungen riskieren nach Katar‑WM Sanktionsverstoß
Die FIFA hat Sanktionsgesetze verletzt, indem sie russische Vereine während der letzten Weltmeisterschaft in Katar bezahlt hat, wie die Untersuchung von Follow the Money ergibt, die Zahlungen von über einer Million Euro an Vereine wie Zenit St. Petersburg und Dinamo Moskau aufdeckt.
Vereine erhalten von der FIFA eine Entschädigung dafür, dass sie Spieler für die Weltmeisterschaft freistellen, und die Überprüfung der Finanzberichterstattung des Verbandes durch Follow the Money hat Zahlungen an russische Vereine aufgedeckt, die Verbindungen zu sanktionierten Personen oder Unternehmen haben.
Die Vereine Zenit St. Petersburg, Dinamo Moskau, CSKA Moskau, Rubin Kasan und Lokomotiv Moskau erhielten zusammen mehr als eine Million Euro, während eine Zahlung an Krasnodar keine Sanktionen verletzt hat.
Seit der Invasion Russlands in die Ukraine wurden Sanktionen verhängt; die FIFA unterliegt dem US‑Sanktionsrecht, weil die Weltmeisterschaft in den Vereinigten Staaten ausgetragen wurde, sie hat zudem Sponsorenverträge und Büros im Trump Tower in New York und in Miami, und das europäische Recht gilt über ihren Hauptsitz in Zürich.
Die schweizerische Sanktionsbehörde SECO erklärt, dass die Zahlungen illegal seien; die US‑Behörde und die FIFA lehnten eine Stellungnahme zu dem Thema ab.
Die FIFA erhält zudem weiterhin den festen Jahresbeitrag, den sie an die russischen Fußballverbände zahlt, und Gelder sind bereits nach der Weltmeisterschaft 2026 für Russland vorgesehen.
In einem separaten Streit gerieten West Ham United und CSKA Moskau wegen einer Zahlung für Nikola Vlasic aneinander; die FIFA übte Druck auf West Ham aus und unterstützte CSKAs „proaktive Lösungen“, die der Internationale Sportgerichtshof als illegale Versuche zur Umgehung von Sanktionen einstufte.
Heleen Over de Linden, Rechtsanwältin und Russland‑Expertin, warnte: „Die Verletzung von Sanktionen ist eine Form von internationaler organisierter Kriminalität und kann mit bis zu sechs Jahren Freiheitsstrafe geahndet werden.“
Der Kontrast zwischen der globalen Führungsrolle der FIFA und den mutmaßlichen Sanktionsverstößen verdeutlicht ein ernstes rechtliches Risiko, das zu weiterer Prüfung und möglicher Strafverfolgung führen könnte.