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Serie A

FIFA gibt Fehlbehandlung bei Forward Enterprise zu, unterstützt Infantino

Von 4AllFootball ·
FIFA gibt Fehlbehandlung bei Forward Enterprise zu, unterstützt Infantino

Am Ende seines Gipfels in Rabat, Marokko, kündigte die FIFA an, Fehler beim Umgang mit dem FIFA Forward Enterprise (FFE)-Projekt gemacht zu haben und bekräftigte gleichzeitig Gianni Infantino als Präsident. Das Eingeständnis erfolgte angesichts zunehmender Kontrolle durch die Mitgliedsverbände. Die Entschuldigung wurde formell an alle 211 federazioni, die dem Verband angehören, gerichtet und unterstreicht das Engagement der FIFA für Transparenz. Sie hob die Notwendigkeit hervor, das Vertrauen in der globalen Fußballgemeinschaft wieder aufzubauen.

Der Rabat‑Gipfel folgte auf mehrere Wochen zunehmenden Drucks auf den weltweiten Fußballverband. Europäische Fußballbehörden hatten die Initiative kritisiert, und eine Reihe von Verbänden zog ihre Unterstützung zurück, wodurch die Führung Infantinos in die Kritik geriet. Der Zeitpunkt fiel mit einer bevorstehenden Wahl zusammen, die zuvor für Infantino gesichert schien.

Interne Unstimmigkeiten wurden deutlich, als der externe Chefberater Carlos Cordeiro zurücktrat. Der ehemalige Arsenal‑Trainer Arsène Wenger distanzierte sich öffentlich von dem Projekt und bestritt jegliche Beteiligung. UEFA‑Präsident Aleksander Ceferin und FIFA‑Generalsekretär Mattias Grafström äußerten ebenfalls Einwände und verwiesen auf ein internes Treffen, das ohne Infantino stattfand.

Zu den anwesenden leitenden Funktionären beim Treffen in Rabat gehörten Finanzdirektor Thomas Peyer, Rechtschef Emilio García Silvero, Stabschef Kevin O’Toole, Direktor der Abteilung Verbände Elkhan Mammadov und Kommunikationsdirektor Bryan Swanson. Ihre Teilnahme signalisierte ein koordiniertes Vorgehen zur Bewältigung der festgestellten Mängel.

Das Treffen konzentrierte sich darauf, das Vertrauen unter den 211 federazioni wiederherzustellen und die Governance‑Prozesse zu verbessern. Die FIFA betonte, dass die kontinuierliche Verbesserung von Prozessen, Kommunikation und Interaktionen für ihre Vision unerlässlich ist.

«Nach einem Treffen in Rabat, Marokko, bekräftigten der FIFA‑Generalsekretär und die anwesenden Mitglieder des FIFA‑Management‑Boards ihre volle Unterstützung für Präsident Gianni Infantino, den einzigen Beamten, der von den 211 dem FIFA angehörenden Verbänden gewählt wurde.» Die Erklärung forderte zudem fortlaufende Verbesserungen der Projektaufsicht. In der Aussage wurde Gianni Infantino ausdrücklich als Präsident der FIFA genannt.

Die FIFA kündigte eine umfassende Überprüfung des Forward‑Enterprise‑Vorschlags an, wobei ein Bericht beim nächsten FIFA‑Rat vorgelegt werden soll. Der Verband bestätigte zudem den formellen Rückzug des FFE‑Projekts und versprach, dessen Integrität zu wahren, während er weiterhin den Fußball weltweit weiterentwickelt.

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