WM
FIFA entschuldigt sich für den WM-Verkaufsplan, Grafström gibt Fehler zu
FIFA-Präsident Gianni Infantino und Generalsekretär Mattias Grafström veröffentlichten am Mittwoch ein Schreiben, in dem sie sich für das gescheiterte Projekt „Verkauf der Weltmeisterschaft“ entschuldigten und anerkannten, dass „Nous reconnaissons que des erreurs ont été commises“ während des geplanten Öffnens der Coupe du Monde 2026 für private Investoren.
Das Schreiben war an die Mitglieder des FIFA-Rates gerichtet und wurde erstmals von Sky News berichtet.
Es erklärte, dass die Initiative, genannt Fifa Forward Enterprise, darauf abzielte, die globale Fußballinstitution für privates Kapital zu öffnen – ein Schritt, der ein Krisentreffen in Rabat auslöste.
„Nous reconnaisons que des erreurs ont été commises lors du processus de création proposée de Fifa Forward Enterprise (FFE)“, heißt es in dem Dokument, wobei hinzugefügt wird, dass das Durchsickern an die Medien die Kontroverse verstärkt habe.
Infantino und Grafström versprachen eine vollständige Überprüfung und erklärten, dass ein Bericht beim nächsten FIFA-Rat vorgelegt werde.
Sie erklärten außerdem, dass die FIFA keinerlei Verletzung ihrer Integrität, Governance oder regulärer Verfahren tolerieren werde und versprachen, alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um den Namen und das Ansehen der Organisation zu schützen.
„Il y a toujours des leçons à tirer et nous continuerons d'améliorer processus à la lumière de cette expérience“, fuhr das Schreiben fort und stellte fest, dass trotz der Fehler alle Handlungen mit dem Regulierungsrahmen der FIFA im Einklang standen.
Die Geschäftsführung bekräftigte zudem ihre uneingeschränkte Unterstützung für Infantino, während der Präsident seine volle Rückendeckung für Grafström und die FIFA-Administration bei ihrer wesentlichen Arbeit zur Umsetzung seiner Vision bekräftigte.