WM
FIFA-Chef Infantino gibt Investorenplan für die WM auf
FIFA‑Chef Gianni Infantino gab um 02:18 Uhr am 1. August 2026 bekannt, dass der Vorschlag der Organisation, Anteile an ihrem Geschäft an externe Investoren zu verkaufen, für die Fußball‑Weltmeisterschaft zurückgezogen wurde. Die Entscheidung folgt auf interne Meinungsverschiedenheiten, die der Plan verursacht hatte.
Der ursprüngliche Vorschlag sah vor, bis zu 20 Prozent der kommerziellen Interessen der FIFA anzubieten, um bis zu 4,2 Milliarden Dollar zu beschaffen. Die Mittel sollten durch den Verkauf eines Anteils am Weltmeisterschaftsgeschäft an private Investoren generiert werden.
Infantino sagte, die Initiative habe eine Spaltung innerhalb des Dachverbands ausgelöst und werde deshalb nicht weiter verfolgt werden. Er teilte die Absage in einer Erklärung mit, die in der Nacht veröffentlicht wurde.
„Unser Ziel war immer – und wird immer bleiben – den Sport zu vereinen und zu verbessern“, fügte Infantino hinzu und bekräftigte damit die Kernmission der FIFA.
Europäische (UEFA), asiatische (AFC) und CONCACAF‑Verbände lehnten das Vorhaben öffentlich ab. Ihr einheitlicher Widerstand machte es Infantino unmöglich, eine Mehrheit unter den 211 Mitgliedsverbänden der FIFA zu sichern, sodass der Plan von Anfang an gescheitert ist.