WM
FIFA und The Athletic nennen Balogun in WM-Manipulationsermittlungen
Ein Bildschirm mit Wettquoten flackert mit ungewöhnlichen Ausschlägen, während die Weltmeisterschaft ihren Höhepunkt erreicht, was Aufsichtsbehörden dazu veranlasst, die Integrität des Turniers in Frage zu stellen. Es ist nicht ausgeschlossen, dass es bei der WM zu Spielmanipulationen gekommen ist, und ein internationales Beratungsgremium hat sieben Vorfälle identifiziert, die einer weiteren Überprüfung bedürfen.
Die unabhängige Kopenhagener Gruppe überwacht Unregelmäßigkeiten auf dem Wettmarkt und hat alle 104 Spiele der Weltmeisterschaft genau beobachtet. Ihr Mandat ist es, Sportmanipulationen aufzudecken, zu bestrafen und zu verhindern, und sie hat bereits mehrere Fälle zur Überprüfung markiert.
The Athletic erhielt einen frühzeitigen Einblick in den bevorstehenden vollständigen Bericht, der sieben Vorfälle auflistet, die mit einem gelben Code – der leichtesten Alarmstufe – gekennzeichnet sind. Der Bericht, der bald von der Gruppe veröffentlicht wird, unterstreicht, dass diese Fälle Fragen aufwerfen, ohne vorsätzliche Manipulation zu bestätigen.
Zu den markierten Fällen gehört die Angelegenheit von Folarin Balogun, der eine rote Karte gegen Bosnien und Herzegowina erhielt. Am selben Tag wurden Wetten darauf platziert, ob Balogun gegen Belgien zum Einsatz kommen würde, und seine Sperre wurde später nach politischer Intervention aufgehoben.
Weitere hervorgehobene Vorfälle umfassen eine rote Karte, die Themba Zwane im Eröffnungsspiel gegen Mexiko gezeigt wurde, eine vierminütige Verzögerung, bevor Ferran Torres’ Tor gegen Saudi-Arabien aberkannt wurde, und ein 0:0-Unentschieden zwischen Spanien und Kap Verde, das eine 4-Millionen-Euro-Wette auf Polymarket anzog, dass Spanien nicht gewinnt.
Die Gruppe stellt fest, dass für die anderen 14 Spieler, die im Turnier des Feldes verwiesen wurden, keine Wettfragen auf dem Markt eröffnet wurden, was auf ein klares Muster im Zusammenhang mit den hervorgehobenen Fällen hindeutet.
Die FIFA hatte zuvor mitgeteilt, dass keine verdächtigen Wettaktivitäten oder Anzeichen von Spielmanipulationen bei der WM festgestellt worden waren. Diese frühere Erklärung steht nun im Gegensatz zu den neuen Erkenntnissen, die von der Kopenhagener Gruppe vorgelegt wurden.
Christian Kalb, ein Experte, der mit Regierungen zusammengearbeitet hat, um Glücksspiel im Sport einzudämmen, erklärt, dass ein Vorfall mit gelbem Code oft alternative Erklärungen hat, die nichts mit Manipulation zu tun haben. Er warnt, dass das Vorhandensein von sieben Verdachtsfällen nicht beweist, dass tatsächlich Manipulationen stattgefunden haben.
Die Enthüllungen kommen, während Mark van Bommel seine Amtszeit als neuer belgischer Nationaltrainer beginnt, und sie wurden am 20. Juli 2026 von Glenn Van Snick, Sportjournalist bei HLN24, gemeldet. Der Artikel verweist sogar auf den Ausdruck „Google-favorietDe“ im Kontext der digitalen Präsenz, was die umfassendere Relevanz der Wahrung der Glaubwürdigkeit des Fußballs unterstreicht.