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WM

Fadiga verurteilt Voodoo-Mythos – Vorurteil gegen afrikanischen Fußball

Von 4AllFootball ·
Fadiga verurteilt Voodoo-Mythos – Vorurteil gegen afrikanischen Fußball

An einem klaren Julitag im geschäftigen Pike Place Market in Seattle unterhielt sich der 51‑jährige ehemalige senegalesische Nationalspieler Khalilou Fadiga mit dem Fußballredakteur Niels Poissonnier und gab offene Einblicke zu Belgien, Mythen des afrikanischen Fußballs und der Weltmeisterschaft. Das Interview, das am 1. Juli 2026 veröffentlicht wurde, zeigte Fadigas Doppelrolle als FIFA‑Berater, Champions‑League‑Analyst und persönlicher Berater des senegalesischen Präsidenten.

Fadiga beschrieb seine Liebe zu Belgiens „Freundlichkeit, gutem Essen und Gastfreundschaft“, während er betonte, dass seine fußballerische Loyalität vollständig senegalesisch bleibt. Er fügte hinzu: „Ich bin zu einhundert Prozent Senegalese“, und unterstrich damit seine nationale Identität.

Der ehemalige Club‑Brugge‑ und Lommel‑Favorit erzählte von einem spontanen Selfie mit belgischen Fans in der Nähe des Marktes und einer Umarmung durch den ehemaligen Manchester‑United‑Verteidiger Mickaël Silvestre. Silvestres kurzer Auftritt unterstrich Fadigas Status als „Weltbürger“, der mehr Zeit im Flugzeug als zu Hause verbringt.

Auf die offizielle Ambition Senegals, das Halbfinale der WM zu erreichen, fragte man ihn, und Fadiga lächelte: Sein persönliches Ziel sei „das Finale zu gewinnen und Weltmeister zu werden“. Er warnte die Fans: „Als ik jullie een tip mag geven: Kom niet naar het stadion. Geef forfait.“

Fadiga kritisierte, was er als Belgiens „Mangel an Chauvinismus“ bezeichnete, und argumentierte, das Land solle Stars wie Romelu Lukaku, Kevin De Bruyne und Thibaut Courtois feiern, anstatt nach einem schlechten Ergebnis ihr Alter zu hinterfragen. Er sagte: „Jullie gebrek aan chauvinisme heeft me altijd gestoord“, und lobte die Erfahrung der Veteranen, indem er ihre Spielintelligenz mit der von Lionel Messi verglich.

Das Interview berührte auch das umstrittene Finale des Afrika-Cups, wobei Fadiga den offiziellen Schiedsrichterbericht zitierte, der den Sieg Senegals bestätigte, und die anschließende rechtliche Überprüfung durch das Internationale Sportgericht erwähnte. Er wies Medienberichte zurück, die das Spiel mit „Voodoo“ in Verbindung brachten, und erklärte: „Als voodoo zou werken, dan had Afrikaans land al lang WK gewonnen.“

Fotografien von Jan De Meuleneir zeigten Fadiga neben einer Graffiti‑Wand, während Nico Vereecken die umstehenden Fans und die ikonische Kulisse von Seattle dokumentierte. Auf dem Set waren zudem der senegalesische Star Sadio Mané und der Schauspieler Omar Sy zu sehen, und Fadiga erwähnte im Zusammenhang mit der umstrittenen Elfmeterschießerei den Elfmeterschützen Brahim Diaz, Torhüter Édouard Mendy und den marokkanischen Stürmer Ismael Saibari.

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