Deutsche Ligen erreichen Ticketverkaufsrekord, während die Bundesliga Europa übertrifft
Heute um 17:07 Uhr hat die Bundesliga ihren Jahresbericht zur Besucherzahl veröffentlicht und dabei ein historisches Ergebnis von 21.404.258 verkauften Tickets in den 36 Vereinen der beiden höchsten deutschen Ligen präsentiert. Die Daten zeigen, dass zum ersten Mal die kombinierten Ticketverkäufe ein solches Niveau erreicht haben.
Alle 36 Vereine aus der Bundesliga und der 2. Bundesliga trugen zu diesem Rekord bei und verkauften mehr Tickets als je zuvor. Die Beliebtheit beider Ligen bleibt stark, obwohl die durchschnittlichen Ticketpreise in der Spitzenliga gestiegen sind.
Im Durchschnitt wurden pro Bundesliga‑Spiel 41.562 Tickets verkauft, deutlich vor den 30.945 der spanischen La Liga und den 30.084 der italienischen Serie A. Diese Zahlen unterstreichen die überlegene Anziehungskraft der deutschen Liga.
Werden die beiden deutschen Ligen zusammengefasst, liegt die durchschnittliche Besucherzahl pro Spiel bei 34.974 Tickets. Im Vergleich dazu wurden die neuesten Zahlen der Premier League noch nicht veröffentlicht.
Insgesamt haben die beiden höchsten deutschen Ligen 21.404.258 Tickets über die Drehkreuze bewegt und damit einen neuen Maßstab gesetzt. Diese Summe übertrifft frühere Rekorde im deutschen Profifußball.
Der Anstieg ist teilweise auf den Aufstieg von Hamburger SV und 1. FC Köln für die Saison 2024/25 zurückzuführen, die beide größere Stadionkapazitäten bieten als die abgestiegenen VfL Bochum und Holstein Kiel. Infolgedessen stiegen die Ticketverkäufe der Bundesliga um 9,1 Prozent.
Die Rückkehr von Schalke 04 in die höchste Spielklasse wird voraussichtlich im kommenden Saison weitere Besucherzuwächse bewirken.