Bundesliga
Bayerns Maßstab treibt die Jagd von Leverkusen, Leipzig und Dortmund an
Unter den hellen Lichtern der Münchens Allianz Arena hob FC Bayern die Supercup‑Trophäe hoch und bestätigte damit seinen Status als Maßstab vor der neuen Bundesliga‑Saison. Während die Münchner feiern, rahmt der Titel des Artikels „Die Bayern‑Jäger – die keine sein wollen“ die drohende Herausforderung für Vereine, die es wagen, den Favoriten zu jagen.
Der FC Bayern gilt auch vor der kommenden Bundesliga‑Saison als das Maß der Dinge, und der jüngste Gewinn des Supercups stärkt seine Position als Top‑Favorit für die Meisterschaft. Die Münchner werden allgemein als der zu schlagende Verein angesehen, und jeder andere Klub misst seine Ambitionen an Bayers Dominanz.
Leverkusens Wiederaufbauplan
Bayer 04 Leverkusen steht vor einem großen Personalwechsel mit zwölf Abgängen und siebzehn Zugängen (Stand: 24.08.2026), während der Star Florian Wirtz dem Kader fehlt. Sportchef Simon Rolfes hat die Aufgabe, das Team neu zu formen, und der 42‑jährige spanische Trainer Carles Martinez, Nachfolger von Kasper Hjulmand, verspricht einen offensiven, ballbesitzorientierten Stil.
Martinez erklärte: „Die Gegner sollen spüren, dass Leverkusen ein großer Verein ist“, und unterstreicht damit den Ehrgeiz des Klubs, ein echter Favoritenjäger zu werden. Allerdings wird das Titelrennen nur realistisch sein, wenn jedes Element optimal funktioniert, und das Hauptziel bleibt die Qualifikation für die Champions League.
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Leipzig und Dortmunds große Ausgaben
Der Hauptdeal von RB Leipzig ist der Verkauf von Yan Diamonde an Real Madrid für mindestens 125 Millionen Euro, ein Deal, der die Transfergerüchte des Vereins dominiert. Trotz des finanziellen Aufschwungs erkennt Leipzig an, dass die Qualifikation für die Champions League, nicht der Titel, das realistische Ziel für die kommende Spielzeit ist.
Borussia Dortmund hat über 100 Millionen Euro in Konstantinos Karetsas (18), Giannis Konstantelias (23), Joey Veerman (27) und Joane Gadou (19) investiert. Sportdirektor Ole Book sagte: „Wir haben Frische, Jugendlichkeit, Hunger, Offensivkraft und Kreativität dazu gewinnen können“, während Trainer Niko Kovac die Aufgabe hat, Disziplin mit kreativer Freiheit zu verbinden.
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Beide Vereine teilen den Ehrgeiz, die Phalanx zu durchbrechen, die Bayern seit mehr als zehn Spielzeiten geschützt hat. Tatjana Haenni, Geschäftsführerin, sagte: „Wir wollen sportlich wieder konstant ein Top‑vier‑Klub in Deutschland und in Zukunft ein Top‑10‑Klub in Europa sein.“ Die Bayern‑Jäger – die drei Favoritenjäger – werden prüfen, ob sie die Münchner erschüttern können, wenn die Saison ihr Ende erreicht.