Bayer 04 Leverkusen verpflichtet deutschen Teenager Kennet Eichhorn
Bayer 04 Leverkusen hat die Verpflichtung des 16‑jährigen deutschen defensiven Mittelfeldspielers Kennet Eichhorn gesichert. Der Transfer beendet ein Rennen, an dem auch Liverpool, Manchester City und Chelsea beteiligt waren. Eichhorn wird vom Hertha BSC über eine Ablösesumme von geschätzten 8‑9 Millionen Euro zum Klub kommen.
Liverpool ging davon aus, dass sie kurz davor standen, das Geschäft abzuschließen, nachdem sie die Ablösesumme erfüllt hatten. Graeme Bailey erklärte, die Reds seien zuversichtlich, Eichhorn davon überzeugen zu können, Anfield zu wählen. Allen Premier‑League-Clubs wurde mitgeteilt, dass der Mittelfeldspieler diesen Sommer nicht nach England wechseln würde.
Liverpools Rekrutierungsstrategie legt Wert auf langfristige Planung jenseits sofortiger Senior‑Neuzugänge. Andoni Iraolas Team hat sein Nachwuchs‑Entwicklungsmodell als wichtiges Verkaufsargument für junge Talente hervorgehoben. Die jüngste Erfolgsbilanz des Vereins, Jugendspieler in die erste Mannschaft zu befördern, wurde in Gesprächen mit Eichhorns Vertretern genannt.
Die Jagd von Bayer 04 Leverkusen wurde von Geschäftsführer Simon Rolfes und Sportdirektor Kim Falkenberg geleitet. Leverkusen begann die Saison als Bundesliga‑Meister 2024. Der Klub setzte sich gegen die Konkurrenten RB Leipzig und Borussia Dortmund um die Unterschrift des Teenagers durch. Florian Plettenberg bestätigte den Deal und wies darauf hin, dass Ablehnungen an alle anderen Vereine gesendet wurden.
Eichhorns Vertrag läuft bis 2031, ein ärztliches Attest folgt in Kürze. Der Transfer wird als bedeutender Coup für Leverkusen bezeichnet und spiegelt den wachsenden Stellenwert des Vereins im europäischen Fußball wider. Der Spieler bleibt ein deutsches Jugendinternational.
Liverpool wird sich nun anderen Zielen zuwenden, da die Konkurrenz um erstklassige Teenager‑Talente zunimmt. Der verpasste Transfer unterstreicht die Schwierigkeiten, denen selbst Top‑Clubs beim Anwerben hochgelobter Nachwuchsspieler gegenüberstehen.