WM
Algeriens Trainerwahl legt Renard beiseite und Elfenbeinküste lockt
Der Weggang von Vladimir Petkovic als Cheftrainer der algerischen Nationalmannschaft zwingt die Fédération algérienne de football (FAF) dazu, die Suche nach einem neuen Trainer zu beschleunigen, während der 57‑jährige französische Hervé Renard nun für eine Rückkehr in die Elfenbeinküste vorgesehen ist, was jede realistische Chance beendet, dass er den Job bei den Fennecs übernimmt.
Petkovics Ausscheiden hinterlässt die FAF mit einer vakanten Position und einer bereits im Umlauf befindlichen Shortlist von Kandidaten, doch Renard gehört nicht zu den konkreten Optionen, die für die Fennecs in Betracht gezogen werden.
Renard, ein französischer Trainer, wird von vielen algerischen Anhängern wegen seiner beiden Afrika‑Cup‑Siege – mit Sambia 2012 und mit der Elfenbeinküste 2015 – sowie wegen seiner vorherigen Stationen in Marokko, Saudi‑Arabien und zuletzt Tunesien hoch geschätzt.
Neueste Berichte deuten darauf hin, dass Renard kurz davor steht, zur Nationalmannschaft der Elfenbeinküste zurückzukehren, um nach der WM 2026 an die Stelle von Emerse Faé zu treten, wobei in den kommenden Tagen eine offizielle Ankündigung erwartet wird.
Diese Entwicklung schließt jede sofortige Ernennung Renards zur algerischen Seite aus und bestätigt, dass die FAF andere Möglichkeiten prüfen muss.
Laut mehreren Quellen tendieren algerische Verantwortliche nun zu einem Trainer mit spanischem oder portugiesischem Profil, um nach dem Rücktritt mehrerer erfahrener Spieler und erwarteten Änderungen im Kader einen neuen Zyklus zu starten.
Für einen Teil der Fangemeinde wird Renard weiterhin eine verpasste Gelegenheit bleiben, während die algerische Nationalmannschaft ihre Suche nach dem Trainer fortsetzt, der ein neues Kapitel in ihrer Fußballgeschichte aufschlagen wird.