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WM

Debasts WM-Warten geht weiter trotz medizinischer Freigabe

🇧🇪
Belgiums Kader in Seattle erreichte heute volle Stärke, als Zeno Debast nach einer MRT-Untersuchung, die seine Fitness bestätigte, die medizinische Freigabe zum Training erhielt. Der 20-jährige Verteidiger war wochenlang wegen einer Oberschenkelverletzung ausgefallen, was Zweifel an seiner Teilnahme an der Weltmeisterschaft aufkommen ließ. Debasts Aufnahme in den Kader war für Trainer Rudi Garcia nicht verhandelbar. Der französische Trainer bestand darauf, ihn im Team zu behalten, obwohl er wusste, dass Debast die gesamte Gruppenphase verpassen würde. Die Entscheidung hatte für Debast persönliche Bedeutung, den er sie als „eine sehr schöne Botschaft“ beschrieb. Die Verletzung ereignete sich spät in der Saison bei Sporting, kurz nach dem Training. „Das Erste, was mir durch den Kopf ging, war: ‚Verdammt, ich werde die Weltmeisterschaft verpassen‘“, sagte Debast am Sonntag. Er gab zu, frustriert über den Zeitpunkt zu sein, betonte aber seine Dankbarkeit für die Chance, auf ein Comeback hinzuarbeiten. Nun freigegeben, wird Debast auch beim Spiel Belgiens gegen Senegal auf der Bank bleiben, wie schon während des gesamten Turniers. „Ich bin dem Trainer dankbar, dass er mir erlaubt, auf der Bank zu sitzen und diese Erfahrung mit der Mannschaft zu teilen“, sagte er. „Für mich wäre es nichts, nur von der Tribüne zuzusehen.“ Sein Rückkehrplan bleibt ungewiss. „Wann werde ich spielen? Wir gehen es Tag für Tag an“, sagte Debast. Er betonte, dass er zu 100 Prozent fit sein müsse, und verwies darauf, dass er in dieser Saison bereits mehrere Verletzungen erlitten habe. „Nur so kann ich dem Team helfen.“ Das medizinische Team geht vorsichtig mit seiner Genesung um. „Ehrlich gesagt, wenn es nach mir ginge, würde ich heute schon trainieren und spielen“, scherzte Debast. „Aber das ist vielleicht nicht die beste Lösung. Es kommt darauf an, was die Ärzte sagen. Sie stehen in gutem Kontakt mit dem medizinischen Team von Sporting, und die Kommunikation ist stark.“ Die Unterstützung seiner Familie war in dieser Zeit entscheidend. Debasts gesamte Familie reiste von Vancouver nach Seattle, um ihn anzufeuern. „Es war auch für sie schwer. Sie wollen natürlich ihren Sohn spielen sehen. Ich hatte sie lange nicht gesehen, und das bedeutete mir viel“, sagte er. „Ich habe von ihnen enorme Unterstützung erfahren.“ Mit dem Abschluss der Gruppenphase richtet Belgien nun den Fokus auf die K.-o.-Phase. Debasts Verfügbarkeit bleibt eine wichtige Frage, da die Roten Teufel ihre defensiven Optionen für die nächste Runde stärken wollen.

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