ZDF überrascht Mertesacker mit eisiger Abschiedsgeste
Im Licht der Allianz Arena, nach dem 2:0‑Sieg Deutschlands über Serbien im Nations‑League‑Spiel in München, verabschiedete sich Per Mertesacker von seiner Rolle als ZDF‑Experte – und wurde von einer schwarzen Eistonne überrascht, die das Team für ihn bereitstellte und sorgte für Gelächter im Publikum.
Letzter Einsatz und neuer Job
Das Nations‑League‑Duell zwischen Deutschland und Serbien, das mit 2:0 endete, bildete den Rahmen für Mertesackers letzten Auftritt und letzten Einsatz als Experte. In München, im Rahmen des Donnerstagabends, verabschiedete sich der 42‑jährige Mann von seiner Mikrofon‑Position.
Nach sechs Jahren im ZDF‑Studio endet nun die Zeit des ehemaligen Weltmeisters als Analyst. Ab dem 1. Januar 2027 übernimmt er beim DFB die Funktion als Geschäftsführer Sport und löst Andreas Rettig ab. Er wird damit die sportliche Gesamtstrategie des DFB für die kommenden Jahre verantworten.
Das ZDF wird im Jahr 2026 kein weiteres Länderspiel mehr übertragen, womit auch das langjährige Experten‑Duo mit Christoph Kramer sein Ende findet. Damit schließt sich ein Kapitel, das Mertesacker gemeinsam mit anderen Moderatoren und Reportern prägte.
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Eisige Abschiedsgeste und Reaktionen
Zum Abschluss bereitete das Team ein ungewöhnliches Abschiedsgeschenk vor: eine schwarze Eistonne. ZDF‑Moderator Jochen Breyer kündigte sie am Ende der Übertragung mit den Worten an: „Es ist eine Eistonne.“
Reporter Boris Büchler brachte die Eistonne auf den Rasen der Allianz Arena und übergab sie mit einem Augenzwinkern. Auf die Frage, ob er hineinsteigen solle, erwiderte er: „Nee, aber wenn es mal hitzig wird zwischen Dir und Klopp – zur Abkühlung kannst Du jederzeit rein.“ Die Reporter‑Aktion sorgte für heitere Stimmung im Stadion und wurde von den Anwesenden begeistert aufgenommen.
Mertesacker, 1,98 Meter groß, nahm die Herausforderung an und stieg lachend in die leere Tonne. Er kommentierte: „Wenn es mal wieder hitzig wird, kann ich auch ganz tief rein.“
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Zur Erinnerung: Büchler hatte Mertesacker bereits nach dem 2:1‑Sieg in der Verlängerung im WM‑Achtelfinale 2014 gegen Algerien interviewt – ein Gespräch, das damals in die legendäre „Eistonne“-Ansprache mündete.