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WM

Yakin kritisiert Verwechslungsregel nach Embolos roter Karte

🇨🇭 Von Fussball4All Editorial ·
Schweiz-Trainer Murat Yakin verurteilte die neue Verwechslungsregel, nachdem Breel Embolo eine zweite Gelbe Karte erhalten und vom Platz gestellt wurde, eine Entscheidung, von der er sagte, sie habe die Chancen seiner Mannschaft im WM-Viertelfinale gegen Argentinien zerstört. Die Rote Karte folgte, nachdem Schiedsrichter Joao Pinheiro ein Foul von Leandro Paredes überprüft und die ursprüngliche Verwarnung rückgängig gemacht hatte. Pinheiro stellte fest, dass Embolo getäuscht hatte, hob die Gelbe Karte, die ursprünglich Paredes gegeben worden war, auf und zeigte dem Schweizer Stürmer eine zweite Verwarnung. Yakin argumentierte, dass Paredes überhaupt nicht hätte verwarnt werden dürfen und dass die Verwechslungsregel niemals angewendet werden sollte, und bezeichnete die VAR‑Entscheidung als „extrem schmerzhaft“ für die Schweiz. Er beschrieb Embolos Platzverweis als „zerstört“ für den Spieler. Die Schweiz hatte erst wenige Minuten vor Embolos Platzverweis durch Dan Ndoye den Ausgleich erzielt und damit Hoffnung für die Schweizer Mannschaft zurückgebracht. Das Tor drehte das Spiel kurzzeitig, doch die Rote Karte löschte den Vorteil schnell wieder aus. Der Ausgleich hatte die Hoffnungen auf ein Comeback vor dem Platzverweis genährt. In der Verlängerung besiegelte Argentinien den Sieg mit Treffern von Julian Álvarez und Lautaro Martínez und baute die Führung auf 3:1 aus. Die späten Treffer Argentiniens ließen der Schweiz keine Zeit mehr zum Antworten. Die argentinischen Tore bestätigten die entscheidende Wirkung der vorherigen Roten Karte. Yakin beklagte, dass der Schweiz ein Halbfinaleinzug verwehrt wurde, betonte, dass seine Spieler die „echten Helden“ seien und wies darauf hin, dass England nun im Halbfinale auf Argentinien trifft, womit die erste Viertelfinalteilnahme der Schweiz seit 72 Jahren beendet ist. Er betonte zudem, dass der Fehler seinem Team ein historisches Halbfinale verwehrt habe, das ein Duell mit England ermöglicht hätte. Yakin unterstrich, dass er Embolo nicht die Schuld gebe, nannte den Stürmer „zerstört“ und den Platzverweis einen Schiedsrichterfehler.

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