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Xhaka ausgeschlossen, weil Betrugsprobe über Schweizer Kapitän droht

🇨🇭 Von 4AllFootball ·
Xhaka ausgeschlossen, weil Betrugsprobe über Schweizer Kapitän droht

Der Skandal mit dem Namen “Escándalo Granit Xhaka” sah, dass Sunderland‑Kapitän Granit Xhaka von der Schweizer Nationalmannschaft ausgeschlossen wurde, nachdem die Staatsanwaltschaft Luzern (Ministerio Público) ein Betrugsermittlungsverfahren wegen eines Covid-19‑Impfzertifikats eingeleitet hatte, das er angeblich gefälscht haben soll. Die Staatsanwaltschaft Luzern prüft nun, ob Xhaka ein Dokument erhalten hat, ohne geimpft zu sein, ein Verstoß, der nach Schweizer Recht mit einer Strafe von bis zu fünf Jahren Freiheitsstrafe geahndet werden kann.

Details zur Untersuchung

Die Untersuchung konzentriert sich auf ein Covid-19‑Zertifikat, das die Polizei angeblich gefälscht haben könnte. Eine Ärztin aus Luzern wird ebenfalls in den Fall genannt, nachdem ihre Konsultation 2023 von der Polizei aufgezeichnet wurde, was dem mutmaßlichen Dokumentenbetrug eine medizinische Dimension verleiht. Xhaka, der zum Zeitpunkt der angeblichen Ausstellung des Zertifikats bei Arsenal war, wurde vorgeladen, Anfang Oktober eine Aussage zu machen.

Auf seinem persönlichen Instagram‑Account gab der Spieler zu, vor einigen Jahren ein falsches Covid‑Impfzertifikat verwendet zu haben, was den Schweizerischen Fußballverband (ASF) veranlasste, seine Ausschluss von den kommenden Nations‑League‑Spielen bekannt zu geben. Der Verband teilte die Entscheidung als gemeinsame Vereinbarung mit dem Spieler und der Führung des Schweizer FA mit.

Als er nach dem Manchester‑City‑Spiel befragt wurde, antwortete Xhaka: „No tengo ningún comentario que hacer al respecto. Hoy he jugado al fútbol y eso es lo que me importa“, bevor er hinzufügte: „En absoluto. Ya he pasado por cosas peores“. Seine knappe Antwort unterstrich seine Entschlossenheit, sich auf den Fußball zu konzentrieren und nicht auf die rechtliche Saga.

Rechtliche Konsequenzen

Die Schweizer Gesetzgebung sieht vor, dass das Fälschen offizieller Dokumente zu einer Höchststrafe von fünf Jahren Freiheitsstrafe führen kann, obwohl noch keine Verurteilung vorliegt. Xhaka sagte später gegenüber L’Équipe: „Mi sottopongo all’accertamento dei fatti e collaboro pienamente con le autorità competenti“, was seine volle Zusammenarbeit mit der Untersuchung signalisiert.

Die Staatsanwaltschaft wird entscheiden, ob der mutmaßliche Betrug einen Straftatbestand darstellt, und jedes Urteil wird von den im Verlauf der Untersuchung aufgedeckten spezifischen Umständen abhängen.

Auswirkungen auf die Nationalmannschaft

Die Schweiz wird ihre Nations‑League‑Kampagne ohne ihren Kapitän beginnen und im nächsten Fenster gegen Nordmazedonien, Slowenien und Schottland antreten. Verbandspräsident Peter Knäbel sagte: „Granit Xhaka ci ha informato della situazione ieri sera (domenica)“, und fügte hinzu, dass die Situation nach den internationalen Spielen erneut bewertet wird.

Während sich die Schweizer Mannschaft anpasst, bereitet Sunderland sich auf ein Europa‑League‑Duell gegen Milan vor, was bedeutet, dass XhkAs Vereinsaufgaben trotz der Turbulenzen abseits des Spielfelds weitergehen.

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