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Xavers Grant kritisiert Platz, Fodas Realität verteidigt ÖFB‑Auftritt

🇦🇹 Von 4AllFootball ·
Xavers Grant kritisiert Platz, Fodas Realität verteidigt ÖFB‑Auftritt

Im Fadil‑Vokrri‑Stadion in Prishtina endete das Nations‑League‑Duell zwischen Österreich und Kosovo mit einem 1:1‑Unentschieden, das Xaver Schlager als „grantig“ bezeichnete. Der ÖFB‑Mittelfeldmotor äußerte sofort seine Unzufriedenheit mit dem Rasen, dem VAR und dem engen Spielplan. Seine Bemerkung „Mit Fußball hat das wenig am Hut gehabt“ fasste die Stimmung zusammen.

Rasen, VAR und Spielplan im Fokus

Schlager beklagte, dass der Platz kaum zum „Ball laufen lassen“ geeignet sei und er stattdessen selbst rennen müsse. „Wenn ich so ein Länderspielfenster mit vier Spielen in zwei Wochen habe, dann kann ich auch zu Hause bleiben und etwas Gescheiteres machen“, sagte er. Der kritische Blick auf den schüchternen VAR folgte unmittelbar, wobei er betonte, dass das Ergebnis letztlich egal sei.

Rangnick wirft den Greenkeeper an

Nach dem Spiel fügte Teamchef Ralf Rangnick eine weitere Kritik hinzu: „Jeder, der sagt, der Platz war nicht so schlecht, hat keine Ahnung von Fußball.“ Er stellte infrage, ob es überhaupt einen Greenkeeper gebe, und bezeichnete das Feld als „einen Nations‑League‑unwürdigen Platz“. Trotz seiner harschen Worte lobte er die Gastfreundschaft im Hotel und in der Stadt.

Foda verteidigt die Situation

Kosovo‑Trainer Franco Foda erklärte gegenüber einem Journalisten, dass bislang noch nie eine gegnerische Mannschaft über den Platz geklagt habe. „Beide Mannschaften haben trotzdem versucht, Fußball zu spielen und zu kombinieren“, betonte er. Auf die Frage, ob er das Spiel eher italienisch angehe, reagierte er mit einem ironischen „Wir leben in einer Demokratie“.

Edon Zhegrova, der seit dem vergangenen Jahr für Juventus Turin spielt, zeigte trotz des schlechten Rasens seine Klasse. Der Juventus‑Edelzangler, der bei KF Flamurtari und FC Prishtina aufwuchs, brachte die österreichische Abwehr mehrmals an den Rand der Verzweiflung und erzielte den Führungstreffer für Kosovo.

Schlager äußerte weiter, dass ein intensiver Spielplan ihm die Möglichkeit raube, den Ball fließen zu lassen. „Hauptsache, wir haben Spiele, Spiele. Aber wie es uns dabei geht, ist im Endeffekt scheißegal“, fügte er hinzu. Seine Worte spiegeln die Frustration über die Rahmenbedingungen wider.

Der Ausdruck „ersten Blick“ aus dem ursprünglichen Bericht bleibt passend, denn sowohl Spieler als auch Trainer mussten den Platz mit einem kritischen Blick betrachten. Die beiden Teams zeigten trotz widriger Bedingungen Kampfgeist und lieferten ein enges Duell.

Am Ende des Abends blieb das Fazit, dass weder die Kritik an der Rasenqualität noch die Verteidigung des Platzes das Ergebnis änderten. Beide Mannschaften verließen das Stadion mit dem Bewusstsein, dass weitere Spiele folgen werden, und die Diskussion um den Platz wird wohl weitergehen.

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