Bundesliga
WSG und Hartberg streben nach vierter Siegesserie in der Admiral Liga
Im Tivoli Stadion Tirol, wo das Licht über das nasse Grün fällt, bereiten sich die Wattener von WSG Tirol und die Gäste von TSV Egger Glas Hartberg auf den Sonntag um 14.30 Uhr vor. Beide Teams wollen ihre Siegesserie mit einem vierten Pflichtspielsieg in Folge ausbauen.
Form und Tabellenposition beider Teams
Beide Teams haben nach mäßigen Ergebnissen zum Saisonstart zuletzt drei Pflichtspielsiege in Folge gefeiert. Damit befinden sie sich in der oberen Tabellenhälfte der Admiral Bundesliga. Die jüngsten Ergebnisse zeigen, dass die Mannschaften trotz schwacher Starts wieder zu ihrer gewohnten Form zurückkehren.
Gewinnen die Wattener, würden sie mit zehn Punkten nach sechs Runden eine neue Club-Bestmarke erreichen. Ein solcher Erfolg würde die aktuelle Saison als bislang erfolgreichste in der Vereinsgeschichte kennzeichnen.
Trainerstimmen und Kaderveränderungen
Beim Kader wurde in den vergangenen Wochen deutlich nachgebessert, kurz vor Transferschluss vor einer Woche etwa mit Rückkehrer Moritz Wels. Der Transfer erfolgte unmittelbar nach dem offiziellen Transferschluss, was die Dringlichkeit der Verstärkung unterstreicht. Die Rückkehr des erfahrenen Stürmers soll die Offensivoptionen beider Mannschaften weiter diversifizieren.
Trotzdem bleibt WSG-Trainer Philipp Semlic zurückhaltend, weil die WSG immer noch das kleinste Budget der Liga habe und keine eigene Heimstätte besitze. Er fasste die Situation mit den Worten: „Das ist ein brutaler Knochenjob.“
Der nächste „Knochenjob“ steht gegen Hartberg bevor, und Hartberg-Trainer Markus Schopp sprach von einem „spannenden und richtungsweisenden Spiel“. Er betonte den Respekt vor dem Gegner: „Aufgrund des Kaders, den die Tiroler heuer haben, ist das für mich eine Mannschaft, die den Anspruch haben wird, um die Top sechs zu spielen.“
Innsbruck, Tivoli Stadion Tirol, SR Untergasser, ist Austragungsort der sechsten Runde der Admiral Bundesliga, die am Sonntag um 14.30 Uhr ausgetragen wird. Mögliche Aufstellungen wurden veröffentlicht: WSG: Hamzic – Murray, Boras, D. Gugganig, Oswald – Satin, Striednig – Balic, Goiginger, Olakigbe – Baden Frederiksen; Hartberg: Pecsi – Wilfinger, Schopp, Komposch – Gattermayer, Diarra, Markus, Kainz, Dalpiaz – Hoffmann, Lukic.