WSG Tirol zerlegt Lustenau mit dominantem Sieg in der Ersten Liga
Am Freitagabend reiste WSG Tirol zum Sun Minimeal Arena zum Auftakt der 5. Runde Westduell gegen Austria Lustenau und verließ das Tabellenende mit einem 4‑0 Ligasieg, ihrem ersten Ligasieg der Saison. Die Tiroler dominierten das Spiel von der ersten Minute an und erzielten einen entscheidenden Treffer gegen den Aufsteiger aus Vorarlberg.
Das Spiel wurde bei strömendem Regen vor 4.219 Zuschauern ausgetragen. Die Rapid‑Leihgabe Moritz Oswald beeindruckte am linken Flügel, während Phillip Böhm sein Bundesliga-Debüt nach der Sperre von Domenik Schierl gab.
Torschuss-Explosion
Michael Olakigbe eröffnete das Tor in der 42. Minute und erzielte das erste Tor des Abends. Nikolai Baden Frederiksen fügte einen Doppelpack hinzu, traf in der 52. Minute und verwandelte einen Elfmeter in der 66. Minute, während Marc Striednig das vierte Tor in der 60. Minute per Kopfball erzielte.
Philipp Semlic stellte Frederiksen an die Spitze der Offensive, und der dänische Stürmer kombinierte mit Danilo Soares und Husein Balic, um frühe Chancen zu kreieren. Der Ball bewegte sich schnell über das Feld, sodass die Tiroler Mannschaft aggressiven Druck aufrechterhalten konnte.
Spielauswirkung
Das 4‑0 Ergebnis markierte den ersten Saisonsieg für WSG Tirol und beendete eine seltene Heimniederlage für die Vorarlberger Gastgeber, die bis jetzt noch kein Heimspiel in dieser Saison verloren hatten. Der Sieg brachte die Tiroler aus dem Tabellenende der Fußball‑Bundesliga heraus und ließ sie nur einen Treffer hinter dem Aufsteiger aus Vorarlberg zurück.
Markus Mader, der Lustenau‑Trainer, sagte: "Die Erwartungshaltung war sehr, sehr hoch … das geht nicht, dann hast du den Ballverlust. Aus so einem bekommen wir das erste Tor, das zweite nach einem Eckball … dann ist die Sache gegessen." Philipp Semlic fügte hinzu: "Wir haben immer mehr Kontrolle erlangt. Das Wichtigste war heute die Aggressivität, das Zweikampfverhalten gegen den Ball. Es war ein hochverdienter Sieg." Bericht von Dietmar STIPLOVSEK.
Mit dem Sieg hat WSG Tirol drei Punkte gesichert und kann nun darauf aufbauen, während die Saison ihrem Ende entgegengeht. Der Triumph hebt die Tiroler nicht nur aus dem Tabellenende, sondern zeigt auch, dass das Blatt in der Fußball‑Bundesliga gewendet werden kann, und bietet einen vielversprechenden Ausblick für den Rest der Spielzeit.