Wollitz kritisiert Cottbuser Pfiffe gegen Reese und stellt sich klar
Trainer Michael Wollitz äußerte sich nach dem letzten Spielabend über die lautstarken Pfiffe der Cottbuser Fans gegen den 28‑jährigen Fabian Reese und bezeichnete das Verhalten als unverständlich. Dann betonte er, dass er auf der Seite des Spielers stehe.
"Was soll das? Ich finde das unmöglich", sagte Wollitz und fügte hinzu: "Warum muss unser Verein oder müssen unsere Fans diesen Spieler auspfeifen?" Er machte damit deutlich, dass er die Vorfälle nicht nachvollziehen kann.
Reeses frühere Erfahrungen mit gegnerischen Pfiffen
Der Spieler wechselte im Sommer von Hertha BSC zu VfL Wolfsburg und hatte bereits in der 1. Pokalrunde bei VSG Altglienicke sowie am letzten Spieltag beim Karlsruher SC Pfiffe von gegnerischen Fans erlebt. Diese Vorfälle prägten seine Sicht auf das Fan‑Verhalten.
Im Sommer 2024 hatte sich der damalige Hertha‑Spieler bei einem Testspiel gegen Cottbus schwer am Sprunggelenk verletzt, was seine Saison weiter belastete.
Konsequenzen des Testspiels und Reeses Kritik
Nach der Verletzung kritisierte Reese, dass er von Gegenspieler Filip Kusić keine Entschuldigung erhalten habe. Er sah die Vorwürfe als unberechtigt an.
Die Lausitzer reagierten damals mit einer ausführlichen Stellungnahme, in der sie die aus ihrer Sicht unbegründeten Anschuldigungen zurückwiesen.
Wollitz’ klare Worte stehen im Kontrast zu Reeses wiederholten Begegnungen mit Fan‑Pfiffen und zeigen, dass der Verein nun eine eindeutige Linie fordert. Die Gegenüberstellung verdeutlicht, dass die Diskussion um Fan‑Verhalten und Spieler‑Schutz weiter brennt.