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Wolke über Laura Freigangs DFB-Comeback im Zeichen des Dopingwirbels
Unter strahlendem Sonnenschein über dem beschaulichen Eppelheim bei Heidelberg trainierte die zurückgekehrte Laura Freigang mit Klara Bühl und Linda Dallmann. Die fröhliche Stimmung war sofort spürbar, doch eine dunkle Wolke schwebt noch über ihr, während sie ihr erstes WM‑Saison‑Training absolvierte.
Freigang hat sich mit starken Leistungen zurück ins DFB‑Team gekämpft. Trotzdem droht ihr im Dopingtest‑Wirbel eine Sperre, die die dunkle Wolke über ihrer Rückkehr kaum verblassen lässt. Ihr gutes Auftreten beim Aufwärmen zeigte, dass sie wieder mittendrin ist.
Doping‑Wirbel droht Sperre
Seit Juni ist bekannt, dass ihr eine zweijährige Sperre droht, weil drei Meldungen innerhalb von zwölf Monaten versäumt wurden. Der DFB‑Kontrollausschuss prüft vor allem den dritten „Strike“, der laut Angaben durch eine Fehleintragung in der Melde‑App entstanden sein soll. Freigang bezeichnete die Vorwürfe als „Missverständnisse“.
Sportdirektorin Nia Künzer und Bundestrainer Christian Wück betonten, dass ihre klare Formkurve die Einladung rechtfertige. In dieser Spielzeit erzielte sie acht Tore in zwölf Spielen, ein deutliches Zeichen ihrer gesteigerten Leistung. Die Zahlen sprechen für sich.
Trainer loben ihre Leistung
Co‑Trainerin Saskia Bartusiak sagte nach der Einheit: „Sie macht einen erfrischenden Eindruck“ und bewunderte, wie professionell Freigang mit der Situation umgehe. Bundestrainer Christian Wück ergänzte: „Ihre Leistung im Verein hat sich verändert“, seit er sie nach der WM‑Qualifikation wieder berücksichtigte. Im Angriff von Eintracht Frankfurt bildet sie zusammen mit einer Doppelspitze ein stärkeres Duo.
Gegen Australien am Freitag in Karlsruhe und am kommenden Dienstag in Bremen gegen Japan geht es um Punkte für das Casting zur WM 2027 in Brasilien. Beide Spiele sind entscheidend, um im Auswahlverfahren weiter zu kommen. Eintracht Frankfurt hofft, dass ihre Tore das Team im internationalen Wettbewerb weiter voranbringen.
Freigang erklärte: „Ich habe einfach Freude am Fußball, genieße es zu spielen und halte die Leichtigkeit, die ich gerade fühle, fest.“ Nach dem 0:1‑Sieg der Frankfurterinnen gegen den FC Bayern sagte die Kapitänin: „Es wird bestimmt gut, coole Spiele.“
Trotz der drohenden Sperre bleibt die dunkle Wolke ein Begleiter, doch Freigangs Optimismus und ihre aktuelle Form geben Anlass zur Zuversicht. Sollte die Sperre bestätigt werden, müsste sie im Sommer eine Auszeit von internationalen Einsätzen einlegen.