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Wolfsburgs 15‑Mio‑€‑Preis blockiert Kölns Leihgebot für Vinicius Souza
Wolfsburg, die im letzten Sommer etwa 15 Millionen Euro für die Verpflichtung des brasilianischen Mittelfeldspielers Vinicius Souza ausgegeben haben, haben das Leihangebot von 1. FC Köln mit Kaufoption abgelehnt, berichten Medien. Kölns Vorschlag zielte darauf ab, die Lücke im defensiven Mittelfeld, die durch den Abgang von Eric Martel in der Bundesliga entstanden ist, zu schließen.
Köln, das sich nach Eric Martels Wechsel zu Mainz 05 noch immer anpasst, sieht ein Leihgeschäft mit Kaufoption als finanziell tragfähige Lösung. Als möglicher Zielspieler wurde der West‑Ham‑United‑Mittelfeldspieler Edson Álvarez genannt, während Gespräche über eine Wiedervereinigung mit dem ehemaligen Köln‑Mittelfeldspieler Ellyes Skhiri ebenfalls geführt wurden. Skhiri wird nicht mehr verfolgt, sodass Köln nach alternativen, erschwinglichen Optionen für die Nummer‑6‑Position sucht.
Der kürzlich abgestiegene Verein Wolves hat ebenfalls Kölns Ansatz abgelehnt und bekräftigt damit Wolfsburgs Absicht, Souza für das Vorhaben, wieder in die Bundesliga aufzusteigen, zu behalten. Sportdirektor Thomas Kessler von Wolfsburg bestätigte, dass der Klub kein Interesse an einem Leihdeal habe, bei dem der Brasilianer das Team verlassen würde.
Wolfsburg investierte im letzten Sommer rund 15 Millionen Euro, um Souza von Sheffield United zu holen, nachdem er in der Jugendakademie von Flamengo, bei Lommel, KV Mechelen, Espanyol und Sheffield United Station gemacht hatte. Er kam mit 36 Premier‑League‑Einsätzen im Koffer.
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In seiner ersten deutschen Saison setzte Simonis Souza in einer offensiven Mittelfeldrolle ein, eine Entscheidung, die Kritik hervorrief, weil sie seine Defensivleistungen einschränkte. Das Experiment sollte verhindern, dass Kapitän Maximilian Arnold verdrängt wird, gelang jedoch weder dem Spieler noch dem Team.
Nach Simons Entlassung betreuten Daniel Bauer und später Dieter Hecking Souza, wobei Bauer schließlich eine defensiv ausgerichtete Rolle im 3‑3‑2‑2‑System fand. Sein Auftritt gegen Hamburg, bei dem er Zweikämpfe gewann und das Spiel verknüpfte, wurde als sein bisher bestes Spiel für Wolfsburg hervorgehoben.
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Trotz der späten Verbesserung stieg Wolfsburg ab, und der neue Cheftrainer Tobias Strobl wird voraussichtlich Souza in der 2. Bundesliga starten lassen. Der Klub wird einen Transfer nur dann in Betracht ziehen, wenn ein Käufer den ursprünglichen Aufwand von 15 Millionen Euro deckt – ein Betrag, der über dem aktuellen Budget von Köln liegt.
Wolfsburgs fester Preis unterstreicht die wachsende Kluft zwischen Clubs mit erheblicher Investitionskapazität und jenen, wie Köln, die durch begrenzte finanzielle Mittel eingeschränkt sind.