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Wolfsburg Frauen erreichen das Achtelfinale nach dominantem Hinspiel

🇩🇪 Von 4AllFootball ·
Wolfsburg Frauen erreichen das Achtelfinale nach dominantem Hinspiel

VfL Wolfsburgs Frauen sicherten sich einen Sechs‑Tor‑Sieg über Sturm Graz im Hinspiel der Europa Cup‑Zweite‑Runden‑Qualifikation und verschafften sich damit eine starke Ausgangslage für das Weiterkommen bis ins Achtelfinale. Der 6‑1 (4‑0 zur Halbzeit) Sieg bedeutet, dass das Team nach Österreich reist, um im Wettbewerb mehr als ein Hinspiel zu bestreiten.

Dominanz im Hinspiel in Graz

Das Spiel im Stadion Graz‑Liebenau sah die Niedersächsinnen die Ballbesitz dominieren, wobei sie angeblich im ersten Halbzeit etwa 95 Prozent des Balls hielten. Tore erzielten Ella Peddemors (10'), Lara Prasnikar (13'), Smilla Vallotto (30'), Svenja Huth (37'), Katharina Piljic (83') und Lena Lattwein (86'), während die einzige Antwort von Graz ein Schuss von Brigitta Pulins (53') war.

VfLs früher Druck verwandelte sich in eine 4‑0‑Führung zur Halbzeit, wobei Peddemors einen 25‑Meter direkten Freistoß verwandelte und Huth ein Tor zur zweiten Halbzeit hinzufügte, um den Halbzeitstand zu besiegeln.

Cheftrainer Stephan Lerchs Anpassungen

Stephan Lerch, Grazer Cheftrainer, nahm in der Pause mehrere Auswechslungen vor und brachte Sarai Linder, Peddemors und Camilla Küver ins Spiel, um seiner Mannschaft eine Verschnaufpause zu geben. Die Änderungen lösten ein kurzes Aufleben aus; Pulins verkürzte das Defizit nach einer Ecke auf 1‑4, aber das Tor hatte wenig Einfluss auf die Gesamtsituation.

Im letzten Drittel erzielten Wolfsburgs Ersatzspielerinnen Piljic und Lattwein jeweils ein Tor und stellten nach einer relativ zurückhaltenden zweiten Hälfte das Momentum wieder her. Trotz eines langsameren Tempos blieb das Team durchgehend der klare Angreifer.

Die 1 307 Zuschauer im Allerpark-Stadion erlebten, was der Bericht als „Einbahn‑Fußball“ zum Tor von Graz beschrieb. Die österreichische Mannschaft, derzeit Tabellenführer ihrer heimischen Liga, wirkte überfordert, besonders in der ersten Hälfte, wo sie laut Spielbeschreibung „fast körperlos“ war.

Ausblickend ist das Rückspiel für Mittwoch um 18.30 Uhr in Graz angesetzt. Sollte Wolfsburg ihren Vorsprung nicht halten, könnte ihr Weiterkommen ins Achtelfinale gefährdet sein, doch das Ergebnis des Hinspiels gibt ihnen einen komfortablen Puffer.

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