Wildes Duell – Thun bewahrt Meistergesicht gegen St Gallen
Der FC Thun feierte in der 5. Runde der Super League einen wilden 4:3-Sieg in St Gallen. Das Duell zeigte das Meistergesicht der Berner Oberland-Mannschaft, die trotz einer dramatischen Schlussfurioso der Gäste das Spiel für sich entschied und bewies damit seine Offensivkraft.
Parallelspiel und Kellerduell
Im Parallelspiel erzielte Vaduz im Kellerduell gegen GC den ersten Dreier. Das Match fand am frühen Nachmittag statt und bot einen klaren Kontrast zum offenen Duell in St Gallen.
Nachmittag in Lugano und Sion
Zur gleichen Zeit schlug Lugano Sion mit 2:1. Beide Teams kämpften um wichtige Punkte im Mittelfeld der Tabelle.
Beim Betrachten der Super-League-Tabelle wird deutlich, dass das Duell zwischen Meister und Vizemeister stattfand. Der Meister aus dem Berner Oberland festigte seine Position, während der Vizemeister in der Tabelle zurückfiel. Dieses Wissen erklärt die prägnante Schlagzeile des Spiels. Das Gesicht des Teams strahlte Zuversicht aus.
St Gallen musste bereits früh mit Chima Okoroji als Pechvogel rechnen, nachdem die ersten beiden Gegentore fielen. Leon Frokaj glich sofort per Anschlusstreffer, doch ein Doppelschlag von Labeau und Dursun innerhalb von fünf Minuten brachte die Vorentscheidung. Nevio Scherrer brachte die Espen auf 2:4, Daschner vollendete das 3:4 in der 90. Minute. Insgesamt fielen zwölf Tore im Verlauf des Spiels.
Kurz vor Ende der ersten Halbzeit zeigte Schiedsrichter Luca Piccolo dem Thuner Torwart Niklas Steffen die Gelbe Karte, weil er zu lange für einen Abstoß brauchte. Die Regel sah einen Eckball für die Gäste vor, doch Steffen hatte den Ball bereits gespielt, sodass das Spiel weiterlief. Die Zeit verging schnell, und im zweiten Durchgang drängten die Gäste weiter, doch das Schlussfurioso von Gallens Mannschaft blieb erfolglos.
Für die kommende Woche wartet die erste englische Woche der Super League: St Gallen trifft am Mittwochabend auswärts auf GC, während Thun zur gleichen Zeit Lausanne empfängt. Beide Partien werden die aktuelle Tabellenlage weiter beeinflussen.