Wiederholte Zusammenbrüche alarmieren Musiala von Bayern München
Jamal Musiala von Bayern München kollabierte etwa in der 68. Minute in einem Freundschaftsspiel gegen Heidenheim, nur vier Tage nach einem ähnlichen Vorfall im Spiel gegen Leipzig, was erneute Besorgnis über seinen körperlichen Zustand auslöste.
Erster Ohnmachtsanfall gegen Leipzig
Der erste Vorfall ereignete sich gegen Leipzig, als Musiala von der Bank kam und etwa dreizehn Minuten später zu Boden fiel, während die Temperaturen stiegen. Bayern führte diesen Vorfall auf die hohe Hitze zurück, die während des Spiels gemessen wurde.
Teamkollege Ismael Saibari reagierte schnell und verhinderte, dass Musiala einen schwereren Aufprall erlitt, da er vor dem Sturz sichtbar betroffen wirkte.
Zweiter Vorfall und medizinische Reaktion
Während des Freundschaftsspiels gegen Heidenheim stand das Ergebnis 2‑2, als Musiala, der acht Minuten zuvor eingewechselt worden war, erneut etwa in der 68. Minute kollabierte. Seine Mitspieler umringten ihn, doch diesmal konnte er ohne Hilfe vom Platz gehen und zum Umkleidetunnel gehen.
Vor dem Spiel führte das medizinische Personal von Bayern eine Reihe von Tests durch, die kein ernsthaftes Problem ergaben, sodass Cheftrainer Vincent Kompany ihm in der zweiten Halbzeit Minuten gab.
Am Montag nach dem Leipzig‑Vorfall trainierte Musiala getrennt von der Gruppe, doch das Fehlen einer klaren Diagnose bedeutete, dass er dennoch für das Spiel gegen Heidenheim ausgewählt wurde.
Nach dem Spiel lehnte Sportdirektor Max Eberl es ab, Details zu geben, und sagte: „Jamal wird bald darüber sprechen. Wir wussten es bereits. Er ist in der Umkleide, zieht sich um und duscht“, und betonte, dass die Priorität jetzt darin bestehe, die Ursache der Zusammenbrüche zu ermitteln.
Reuters beschrieb die Situation als „Besorgniserregend“ und unterstrich die wachsende Unruhe im Lager von Bayern hinsichtlich des Gesundheitszustands des deutschen Nationalspielers.