Wie Kölns El Mala Klopp Hoffnung vor dem Sonntagseinsatz gibt
Wie Kölns El Mala Klopp Hoffnung macht, steht Said El Mala kurz vor seinem Debüt für die deutsche Nationalmannschaft. Der 20‑jährige Flügelstürmer von 1. FC Köln soll dem Trainer Jürgen Klopp nach einem enttäuschenden Start mit nur einem Punkt aus zwei Spielen frischen Schwung verleihen.
Zweite Nominierung und Weg zum Nationalteam
Dies ist bereits die zweite Nominierung für El Mala. Beim ersten Mal, im November 2025 unter Trainer Julian Nagelsmann, blieb ihm der Einsatz verwehrt, weil seine Defensivarbeit nicht überzeugte, obwohl er in seiner ersten Bundesliga‑Saison 13 Treffer erzielt hatte. Nagelsmann schickte ihn daraufhin zurück zur U21‑Mannschaft.
Klopp setzt auf Flügelspieler
Jürgen Klopp, der nun als Bundestrainer das Ruder übernommen hat, betont, dass die heutigen Spielmacher am Flügel zu finden seien. „Die Spielmacher der heutigen Zeit sind am Flügel“, sagte er bereits bei seiner Vorstellung. Auf die Nominierungen reagierte er: „Wir sehen was in den Jungs, wir sehen ganz viel Potenzial. Es ist uns ganz viel Talent ins Auge gesprungen.“
El Mala selbst äußerte nach einem Telefonat mit Klopp: „Wer gut trainiert, spielt. Ich hoffe, dass ich die Chance bekomme, mich zu zeigen.“ Damit unterstreicht er seine unbeschwerte Haltung und den Wunsch, sich im internationalen Fußball zu beweisen.
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Club‑Erfolg und Durchbruch bei 1. FC Köln
Im Verein ist El Mala nach seiner ersten Bundesliga‑Saison mit 18 Torbeteiligungen bereits zum absoluten Star geworden. Der Hype um die neue Nummer 10 ist groß, und sein Name fiel im diesjährigen Transfer‑Sommer häufig. Trotz des Medienrummels bleibt er nüchtern und sieht jeden weiteren Tag als Profi‑Fußballer als Gewinn.
Ein besonders eindrucksvolles Beispiel seiner Spielweise war das 60‑Meter‑Solo‑Tor gegen Bayern München im Mai: Nach Ballgewinn in der eigenen Hälfte dribbelte er drei Bayern‑Verteidiger ab und schloss eiskalt. In der vergangenen Saison lieferte er im Schnitt die fünftmeisten Schüsse ab – alle 26 Minuten ein Schuss.
Seine Jugendzeit begann bei Borussia Mönchengladbach, wo er vor fünf Jahren wegen seiner Körpergröße aussortiert wurde. „Ich wollte mit dem Fußball aufhören“, sagte El Mala über diese Phase. In der 3. Liga fand er bei Viktoria Köln erneut Freude am Spiel, bevor er den Sprung in die Bundesliga schaffte.
Vor dem nächsten Einsatz am Donnerstag gegen Serbien (20:45 Uhr) und am Sonntag gegen Griechenland (20:45 Uhr) könnte El Mala zusammen mit Lennart Karl die neue Spielmacher‑Rolle übernehmen. Nach dem Debüt bleibt abzuwarten, ob er die Chance nutzt, das Team zu beleben.