Bundesliga
Wie die Bundesliga‑Pause die Krisen‑Teams aus Mönchengladbach und Berlin neu starten lässt
Im Stadion von Borussia Dortmund hallt das Echo der vierten Spielrunde nach, während die erste Länderspielpause der Saison 2026/27 bereits angekündigt ist. Gerade die Teams aus Mönchengladbach und Berlin blicken auf die spielfreie Zeit als Chance, den Reset‑Button zu drücken und ihre Saison neu zu justieren.
Erste Bilanz nach vier Spieltagen
Nach vier Bundesliga‑Spieltagen liegen die 18 Mannschaften noch sehr dicht beieinander, sodass ein einzelnes Ergebnis die Tabellenkonstellation sofort verändern kann. Borussia Dortmund ist das einzige Team, das alle vier Spiele gewonnen hat, während der FC Bayern bereits gegen Schalke Punkte liegen ließ.
Der FC Bayern und der SC Freiburg haben jeweils zehn Punkte, doch die beiden Borussien zeigen ein extremes: Borussia Dortmund mit vier Siegen, Borussia Mönchengladbach mit vier Niederlagen.
Krisen‑Teams nutzen die Pause
Union Berlin steht mit einem Punkt noch ohne Sieg und nutzt die längere Spielzeit, um an Form zu gewinnen. Die „Eisernen“ haben im Vergleich zur Vorsaison fünf Punkte weniger geholt, während die „Fohlen“ von Borussia Mönchengladbach keinen Unterschied zu ihrem schlechten Start 2025/26 zeigen.
Werder Bremen gibt Skelly Alvero trotz schwacher Bilanz weiterhin Chance
SC Freiburg und FC Augsburg haben die größte Steigerung gegenüber dem Vorjahr erzielt, jeweils vier Punkte mehr als zu Saisonbeginn. Der FCA rückt dadurch zwölf Plätze weiter nach oben, die Breisgauer vier Plätze.
Auch Mainz 05 und Werder Bremen starten besser und haben drei Punkte mehr als im Vorjahr. Trainer Daniel Thioune und sein Team erhalten dafür Lob, weil sie trotz eines holprigen Sommers und einiger Verletzungen überzeugend agieren.
Die aktuelle Lage lässt vermuten, dass im kommenden Mai die Tabellenkonstellation völlig anders aussehen könnte. Dennoch bleibt die erste Länderspielpause ein idealer Zeitpunkt, um die Saisonbilanz zu ziehen und mögliche Trends zu erkennen.