WM
Warum Lautaros Feier seinen WM‑Halbfinalplatz rettete
Warum Lautaro eine zweite Gelbe Karte vermied und für Englands WM‑Halbfinale verfügbar blieb, wurde nach seinem 121. Minute‑Tor am Sonntag klar. Der Inter‑Stürmer, bereits verwarnt, feierte kurz, entging jedoch einer weiteren Sanktion und sicherte damit seine Teilnahme am Mittwochsspiel in Kansas City, Missouri.
Lautaro Martínez stand für das Viertelfinale Argentiniens gegen die Schweiz auf der Bank und kam in der 84. Minute ins Spiel. Sein Einwechseln erfolgte nach einer hart umkämpften ersten Halbzeit, die das Spielstandniveau unverändert ließ.
In der zweiten Halbzeit erzielte Martínez das dritte Tor Argentiniens in der 121. Minute des 3:1‑Sieges. Das Tor in der Verlängerung fiel am 11. Juli im Kansas City Stadium in Kansas City, Missouri, während des FIFA‑Viertelfinals.
Argentinien und die Schweiz treffen im WM-Viertelfinale aufeinander
Wie Lautaro einer zweiten Gelben entging, hing von seiner Feier ab. Er sprang über die Werbebanden und näherte sich den argentinischen Fans hinter dem Tor – ein Verhalten, das nach IFAB‑Regeln eine Verwarnung rechtfertigen kann, wenn die Sicherheit der Zuschauer gefährdet wird. Die Offiziellen bewerteten den kurzen Kontakt jedoch als nicht ausreichend für eine weitere Sanktion. Hätte der Schiedsrichter eine zweite Gelbe gezeigt, wäre der Inter‑Stürmer am WM‑Halbfinale gegen England am Mittwochabend nicht teilgenommen haben. Die mögliche Sperre hätte ihn aus dem Viertelfinale genommen – ein Verlust, den Argentinien zu vermeiden suchte.Mulder bezweifelt die Absicht hinter Norwegens spektakulärem Tor gegen England
Ein Foto von Luke Hales/Getty Images hielt Martínez beim Feiern seines 121. Minute‑Treffers im Kansas City Stadium fest. Das Bild, Hales und Getty zugeschrieben, zeigt den argentinischen Stürmer inmitten der jubelnden Menge und verdeutlicht, warum El Toro ungestraft blieb und zum Halbfinale reisen wird.