Bundesliga
Werder‑Stürmer Füllkrug lobt BVB‑Jahr als Höhepunkt seiner Karriere
Niclas Füllkrug steht vor seinem ersten Länderspiel seit der langen Pause und blickt zurück auf ein Jahr bei Borussia Dortmund, das er als das beste seiner Karriere bezeichnet. Gleichzeitig betont er, dass seine Rückkehr zu Werder Bremen ein bewusstes Risiko war, das sich bereits in der laufenden Bundesliga‑Saison auszahlt.
Erfolgreiche Bilanz bei Werder
In der aktuellen Saison hat der 33‑jährige Mittelstürmer in vier Bundesligaspielen bereits drei Treffer erzielt und zwei Vorlagen geliefert. Seit seiner spektakulären Rückkehr zu Werder Bremen präsentiert er sich in guter Form und hofft, die gute Serie im bevorstehenden Duell gegen die Grünen Weißen fortzusetzen.
Rückblick auf das BVB‑Jahr
Füllkrug trug das schwarz‑gelbe Trikot von Borussia Dortmund in 43 Pflichtspielen und erzielte dabei 15 Tore, weitere zehn Treffer folgten in anderen Wettbewerben. Er erinnerte sich an die „Gelbe Wand“ im Signal Iduna Park und bezeichnete die Zeit dort als ein sehr intensives und erfolgreiches Jahr.
„Ich freue mich auf den Signal Iduna Park und die Gelbe Wand“, sagte Füllkrug vor seiner Rückkehr an die alte Wirkungsstätte. „Ich habe dort ganz viele besondere Erinnerungen sammeln dürfen, weil es ein sehr intensives Jahr war.“
Nach einem Wechsel zu West Ham United für 17,25 Millionen Euro und einem kurzen Leihaufenthalt bei AC Mailand kehrte er im Sommer nach Bremen zurück – ein Schritt, den er keine Sekunde bereut.
„Es war definitiv nicht die erfolgreichste Zeit“, erklärte Füllkrug, als er über die kurze Station in England sprach. Dennoch sei die Entscheidung, wieder zu Werder zu gehen, für ihn ein emotionaler und beruflicher Gewinn gewesen.
Der ehemalige DFB‑Kapitän Per Mertesacker, der selbst 2011 Werder verließ, kommentierte Füllkrugs Weg: „Ich sage niemals nie zu irgendwelchen Personalien. Im Fußball entscheidet oft die Tagesform – in einem Business, wo es wirklich um Leistung geht.“
Füllkrug betont, dass das Gesamtpaket aus Umfeld, Mannschaft und Energie bei Werder jetzt stimmt und er bereits jetzt die Früchte seiner Entscheidung ernten könne.