Werder Bremen löst Kownacki-Vertrag – Ende enttäuschender Situation
Während die Grünweißen am Mittwoch den frühen Abbruch des Vertrags mit Stürmer Dawid Kownacki verkündeten, bleibt die Frage, warum ein Spieler, der seit 2023 im Kader steht, nun ohne Einsatzminute die Mannschaft verlässt und welche Konsequenzen dies für die sportliche Situation des Vereins hat.
Vertrag und ursprüngliche Laufzeit
Der Vertrag von Kownacki war ursprünglich bis zum kommenden Sommer datiert. Am Mittwoch teilte Werder Bremen mit, dass die Auflösung des Vertrags vorzeitig erfolgt sei. Damit endet die Bindung an den Klub bereits vor Ablauf der vereinbarten Zeit.
Kownackis Weg bei Werder
Kownacki wechselte 2023 von Fortuna Düsseldorf zum SV Werder Bremen, konnte jedoch am Osterdeich kaum überzeugen. In der Saison 2024/25 wurde er an Fortuna zurück geliehen, gefolgt von einer Leihe zu Hertha BSC in der letzten Spielzeit. In beiden Fällen kam kein fester Wechsel zustande.
Zur neuen Saison hatte der Pol, der noch keine einzige Einsatzminute verzeichnet hatte, keine Perspektive im Kader. Selbst unter seinem ehemaligen Förderer Daniel Thioune konnte Kownacki nicht durchstarten. Die Entscheidung wurde zur richtigen Zeit getroffen, um beiden Seiten Klarheit zu geben.
Sportchef Clemens Fritz erklärte: "Wir haben in den vergangenen Wochen gemeinsam mit Dawid über seine sportliche Situation und seine Perspektive bei Werder gesprochen. Dabei sind wir zu dem Ergebnis gekommen, dass die Auflösung des Vertrages für beide Seiten die beste Lösung ist." Er betonte zudem, dass Kownacki sich stets professionell verhalten habe.
Insgesamt kam Kownacki 22 Mal für Werder zum Einsatz, jedoch ohne eine Torbeteiligung. Trotz der geringen Spielzeit zeigte er sich dem Verein gegenüber loyal und dankte für die Möglichkeit, im Werder-Trikot zu spielen.
Fritz fügte hinzu, dass es kein böses Blut gebe und wünschte Kownacki für seinen weiteren sportlichen und persönlichen Weg alles Gute. Werder Bremen richtet nun den Blick auf die kommende Saison und die Neuausrichtung des Angriffs.